Kunststücke massenhaft – Esslingen als Zentrum spätgotischer Kachelproduktion*

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In den vergangenen Jahren konnten in Ettlingen, Karlsruhe-Durlach und Neuenburg am Rhein drei spätgotische Hafnerwerkstätten archäologisch nachgewiesen werden. Der Werkstattbruch fand sich jeweils in eingetieften Schächten mit gemauerter Wandung, die ursprünglich als Lehmaufbereitungsanlagen genutzt wurden. Die Verfüllungen geben eine Vorstellung von der Funktionsweise südwestdeutscher Werkstätten in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Mit ihren Kachelreliefs knüpfen die drei Hafnereien in Bildinhalt und Dekor unmittelbar an die oberrheinische Kunst an, die in der Spätgotik in einer bis dahin nicht gekannten Blüte stand. Kaum verlegt, fanden die Holzschnitte und Kupferstiche des Meisters E. S. und Martin Schongauers ihre detailgetreue Umsetzung auf einem Bildträger, der sich fast beliebig oft reproduzieren läßt.

Wie unterschiedlich das Angebot der einzelnen spätgotischen Hafnereien sein konnte, zeigt sich bei einem Vergleich der Durlacher und Ettlinger Werkstätten. Unter den Ettlinger Modeln befinden sich zahlreiche Sekundärausformungen, die von Ofenkacheln abgenommen wurden. Aus diesen lassen sich nur noch Kacheln fertigen, die in der Qualität weit hinter den für die Spätgotik typischen scharfkantigen Kachelreliefs zurückblieben. Im Gegensatz dazu steht das handwerkliche Können des Durlacher Hafners, der bereits in der Lage war, unter Verwendung von Zinnglasuren mehrfarbige Kacheln herzustellen. Neuenburg am Rhein nimmt in dem vorgestellten Zusammenhang die wichtigste Stellung ein. So sind die Model und Ausformungen von hoher Qualität. Hinzu kommt eine breite Palette an figürlich verzierten Reliefs. Kacheln mit dem Stadtwappen von Basel zeigen, daß die Neuenburger Hafner in dieser Zeit eine durchaus ernst zu nehmende Konkurrenz zu den Basler Werkstätten bildeten. Allen Werkstätten gemeinsam ist die Keramikproduktion parallel zur Kachelherstellung, die Anfertigung einfacher, scheibengedrehter Kacheln und der Nachweis von Patrizen.

Durch die Patrizen unterscheidet sich die spätgotische Produktion wesentlich von renaissancezeitlichen und frühbarocken Fertigungsabläufen: Die Hafner deckten seit dem 16. Jahrhundert ihren Modelbedarf fast ausschließlich auf überregionalen Märkten und waren nur noch in der Lage, ganz einfache Formen wie Tapetendekore eigenständig zu entwerfen. In der Spätgotik konnten entsprechende Bildideen auch in vergleichbar bescheidenen Werkstätten in das Kachelrelief umgesetzt werden. Der archäologische Nachweis dieses Vorganges gelingt mit Hilfe von Patrizen, von Tonplatten, aus denen in lederhartem Zustand die Motive getreu der graphischen Vorlage herausgearbeitet wurden. Besonders weit vorstehende oder kompliziert zu fertigende Teile wurden gesondert geformt und nachträglich aufgesetzt.

Eine hochwertige Produktion für Schwaben ist durch den Esslinger Modelfund belegt. Mit annähernd fünfzig verschiedenen Exemplaren handelt es sich um den bislang größten spätgotischen Modelfund in Südwestdeutschland. Das Fehlen von Keramik- und Kachelfehlbränden sowie die auffallend scharfkantig geschnittenen Reliefs ohne Abnutzungsspuren legen nahe, daß man im Anwesen Pliensauerstraße 9-11 weniger auf die Herstellung von Kacheln und Gebrauchsgeschirr, sondern auf die Modelfertigung selbst spezialisiert war. Für einen Modelschneider sprechen auch zwei Probeabdrücke und drei Patrizen, die zusammen mit den Modeln geborgen werden konnten. Vor ihrer Verfüllung waren fast alle Model zerschlagen und damit unbrauchbar gemacht worden.

Eine vollständig erhaltene Patrize weist streng geometrisches Maßwerk in Form einer Raute mit einziehenden Seiten auf. Zur Ausschmückung dienen stilisierte Kreuzblumen in der Bildmitte und in den Zwickeln. Das Relief wurde aus einer dicken Tonplatte geschnitten. Um ein Reißen des keramischen Werkstoffes beim Brennen zu verhindern, mußte die Patrize auch auf ihrer Rückseite mit dem Rundeisen abgearbeitet werden. Ein Bildschnitzer konnte solche Werkstücke mit geschulter Hand in verhältnismäßig kurzer Zeit anfertigen. Unregelmäßigkeiten in Details zeigen, daß eine Überarbeitung der Patrize unterblieb, da man die scharfkantigen Grate nicht zerstören wollte. Die Patrize wirkt dadurch wie eine flüchtige dreidimensionale Skizze.

Die Esslinger Model wurden aus besonders feinkörnig gemagertem Ton hergestellt und verhältnismäßig hart gebrannt. Sie setzen sich aus einem Keramikblatt zusammen, das mit Hilfe eines groben Formentuches auf die Patrize gedrückt wurde. In einem zweiten Arbeitsgang verstärkte man das Model durch eine weitere Tonschicht. Es folgte die Ausbesserung von Unschärfen und verschliffenen Graten. Die Negativformen besitzen auf der Rückseite einen umlaufenden Steg. Er verleiht dem Model, das beim Abformen großem Druck ausgesetzt ist, zusätzliche Stabilität und ermöglicht es, das Model mühelos vom getrockneten Kachelblatt zu lösen.

Bei zwei Eckkacheln sind die Stege über die Seitenkante hinausgeführt und abgeschrägt. Durch Holzdübel in eigens dafür vorgesehenen Zapflöchern in den Schrägen lassen sich die Eckstücke mühelos starr zusammenfügen, um aus dem zweiteiligen Model in einem Arbeitsgang eine über Eck geführte Kachel auszuformen. Eine solche Kachel kann nur bei auseinandergenommenem Model unbeschadet aus der Form gelöst werden. Die Abformtechnik ist bislang lediglich für Esslingen nachgewiesen. Normalerweise formte man die Seiten einer Eckkachel getrennt aus und verband sie erst in lederhartem Zustand miteinander. Durch die in Esslingen angewandte Technik ergibt sich die Möglichkeit zur Vermeidung unschöner Druckstellen im Eckbereich und rauchdurchlässiger Risse an den Stoßkanten. Der eindeutige Nachteil des Verfahrens liegt in der erschwerten Ausformbarkeit der Kachelreliefs in einem übereck geführten Model.

Auf den Esslinger Modeln erkennt man einfache Diamantquaderbesätze, Rosetten, Rapportmuster und figürliche Darstellungen. Das Maßwerk und die floralen Versatzstücke geben zeitgenössische Formen wieder, wie sie beispielsweise die Esslinger Frauenkirche noch heute maßgeblich prägen. Die Ornamentensprache innerhalb des Modelfundes ist homogen. Deutliche stilistische Abweichungen einzelner Model sind nicht feststellbar. Insgesamt wirken die Ornamente im Vergleich mit der oberrheinischen Skulptur und Graphik aus dem letzten Drittel des 15. Jahrhunderts eher verhalten. Ihre altertümliche Gestaltung und die Tracht der Figuren datieren die Stücke in die Mitte des 15. Jahrhunderts.

Etwa ein Drittel der Model besitzen ein halbiertes Bildfeld. Dabei teilte der Hafner das ausgeformte, quadratische Model ohne Berücksichtigung des Bildaufbaus mit einem senkrechten Schnitt in zwei gleich große Hälften. Gelegentlich sind die halbierten Reliefs mit den für Eckleisten charakteristischen Diamantquadern kombiniert. Die halbierten Kacheln waren als Gestaltungsmittel für die Ecken nötig, da man die einzelnen Kachellagen in versetztem Verband übereinander anbrachte. Damit erhielt der Ofen auch ohne eiserne Einbauten die benötigte Standfestigkeit. Um die Bildfolge durch die aus statischen Gründen unentbehrlichen, halbierten Kacheln nicht zu beeinträchtigen, übernahm man auf den Eckstücken den Dekor der angrenzenden Kacheln. Aus der Häufung von Eckkachelmodeln wird ersichtlich, daß sich bei dem Esslinger Modelfund nur ein kleiner, zufällig überlieferter Ausschnitt der Produktpalette erhalten hat.

Die Bedeutung der figürlichen Darstellungen für die Interpretation des Esslinger Modelfundes läßt sich anhand eines Reliefs mit dem Verkündigungsengel aufweisen. Die modelgepreßte Vorderseite zeigt in dem von Flechtbändern kreisförmig umschlossenen Innenfeld einen knienden Engel. Kleine Drachen in den Bildzwickeln haben sich mit ihren Köpfen in den Flechtbändern verfangen. Der nach rechts gewendete Engel trägt einen langen Mantel, dessen Oberfläche von scharfkantig gebrochenen Falten durchzogen ist. Seine Hand hat er zum Redegestus erhoben. Der Inhalt der Darstellung, zu der es schon aufgrund der Anordnung der Figur ein Gegenstück geben muß, wird beim Vergleich mit einer in Hamburg und einer weiteren, in Karlsruhe aufbewahrten Kachel deutlich. Dort erkennt man zwischen den Flechtbändern die Inschrift in gotischen Minuskeln » .ave . maria . gratia . plena .«, den englischen Gruß bei der Verkündigung. Übereinstimmende Kacheln sind fast nur aus der Nordschweiz, so aus der Burg Wädenswil (ZH), Schloß Halwill (AG), Zug, Zürich und von der zwischen 1489 und 1530 angelegten Aufschüttung der Berner Münsterplattform bekannt. Eine weitere Kachel wurde im Königspalast von Buda in Budapest ausgegraben. Auf keiner Kachel fehlt der Schriftzug. Möglicherweise gibt die Funktion des Esslinger Reliefs dafür eine Erklärung: Bei dem Stück handelt es sich um keine Kachel, sondern um eine Probeabformung. Zum einen ist die Vorderseite weder glasiert, noch graphitiert, zum anderen fehlen die Zargen, die eine Kachel im Ofenkörper verankern. Der Probeabdruck dokumentiert unter Umständen einen Zwischenschritt bei der Motivgestaltung, als man sich noch einmal vor Anbringung der Inschrift von der Bildwirkung überzeugen wollte.

Das Relief mit dem Verkündigungsengel ist der erste Beleg für die Existenz dieser Verkündigungsserie in Schwaben. Obwohl etwa die Hälfte der für Esslingen verbürgten Motive in der Umgebung der ehemaligen Reichsstadt nachgewiesen werden können, eröffnen andere Darstellungen aus der Werkstatt in der Pliensauerstraße 9-11 völlig neue Perspektiven bei der Interpretation der spätgotischen Ofenkeramik in Schwaben. Gerade die Konzeption und Herstellung besonders komplizierter, figürlicher Reliefs, wie sie nun auch von Esslingen bekannt ist, wurde bislang aufgrund ihres gehäuften Vorkommens am südlichen Oberrhein und in der Nordschweiz angesiedelt. Erst bei genauerem Hinsehen wird deutlich, daß die Konzentration in erster Linie aus dem Forschungsstand und dem bislang geborgenen Fundgut resultiert. Nach dem Esslinger Modelfund dürften zumindest die Esslinger Bürger in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts direkten Zugang zu modernen und qualitativ hochwertigen Motiven besessen haben. Es ist anzunehmen, daß sie ihre Öfen in der »guten Stube« auch mit entsprechenden Kacheln ausstatteten.

Fragment des Models einer Blattkachel mit mit der halbplastischen Büste eines Propheten, unglasiert, Esslingen, Mitte 15. Jahrhundert, H. 23,0 cm, Br. 20,5 cm, Rastatt, Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg, Zentrales Fundarchiv, urspr. Esslingen, Pliensaustrasse
Fragment des Models einer Blattkachel mit mit der halbplastischen Büste eines Propheten
unglasiert, Esslingen, Mitte 15. Jahrhundert, H. 23,0 cm, Br. 20,5 cm
 
Rastatt, Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg, Zentrales Fundarchiv, urspr. Esslingen, Pliensaustrasse
Fragment des Models einer Blattkachel mit mit der halbplastischen Büste eines Propheten, unglasiert, Esslingen, Mitte 15. Jahrhundert, H. 23,0 cm, Br. 20,5 cm, Rastatt, Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg, Zentrales Fundarchiv, urspr. Esslingen, Pliensaustrasse
Fragment der Patrize einer Blattkachel mit rautenförmigem Maßwerk und Kreuzblumen, Esslingen, Mitte 15. Jahrhundert, H. 21,0 cm, Br. 21,0 cm, Rastatt, Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg, Zentrales Fundarchiv, urspr. Esslingen, Pliensaustrasse
Fragment der Patrize einer Blattkachel mit rautenförmigem Maßwerk und Kreuzblumen
Esslingen, Mitte 15. Jahrhundert, H. 21,0 cm, Br. 21,0 cm
 
Rastatt, Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg, Zentrales Fundarchiv, urspr. Esslingen, Pliensaustrasse
Fragment der Patrize einer Blattkachel mit rautenförmigem Maßwerk und Kreuzblumen, Esslingen, Mitte 15. Jahrhundert, H. 21,0 cm, Br. 21,0 cm, Rastatt, Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg, Zentrales Fundarchiv, urspr. Esslingen, Pliensaustrasse
Fragment des Models einer über Eck geführten Blattkachel mit vierteiligem Diamantquaderbesatz und abgeschrägten Schmalseiten, Esslingen, Mitte 15. Jahrhundert, H. 21,0 cm, Br. 21,0 cm, Rastatt, Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg, Zentrales Fundarchiv, urspr. Esslingen, Pliensaustrasse
Fragment des Models einer über Eck geführten Blattkachel mit vierteiligem Diamantquaderbesatz und abgeschrägten Schmalseiten
Esslingen, Mitte 15. Jahrhundert, H. 21,0 cm, Br. 21,0 cm
 
Rastatt, Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg, Zentrales Fundarchiv, urspr. Esslingen, Pliensaustrasse
Fragment des Models einer über Eck geführten Blattkachel mit vierteiligem Diamantquaderbesatz und abgeschrägten Schmalseiten, Esslingen, Mitte 15. Jahrhundert, H. 21,0 cm, Br. 21,0 cm, Rastatt, Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg, Zentrales Fundarchiv, urspr. Esslingen, Pliensaustrasse
Fragment einer Probeabformung einer Blattkachel mit Samson als Löwenbezinger, Esslingen, Mitte 15. Jh., H. 19,5 cm, Br. 19,5 cm, Rastatt, Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg, Zentrales Fundarchiv, urspr. Esslingen, Pliensaustrasse
Fragment einer Probeabformung einer Blattkachel mit Samson als Löwenbezinger
Esslingen, Mitte 15. Jh., H. 19,5 cm, Br. 19,5 cm

Rastatt, Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg, Zentrales Fundarchiv, urspr. Esslingen, Pliensaustrasse
Fragment einer Probeabformung einer Blattkachel mit Samson als Löwenbezinger, Esslingen, Mitte 15. Jh., H. 19,5 cm, Br. 19,5 cm, Rastatt, Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg, Zentrales Fundarchiv, urspr. Esslingen, Pliensaustrasse
Fragment einer Probeabformung einer Blattkachel mit dem Verkündigungsengel als Teil eines englischen Grußes, Esslingen, Mitte 15. Jh., H. 19,5 cm, Br. 19,5 cm, Rastatt, Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg, Zentrales Fundarchiv, urspr. Esslingen, Pliensaustrasse
Fragment einer Probeabformung einer Blattkachel mit dem Verkündigungsengel als Teil eines englischen Grußes
Esslingen, Mitte 15. Jh., H. 19,5 cm, Br. 19,5 cm

Rastatt, Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg, Zentrales Fundarchiv, urspr. Esslingen, Pliensaustrasse
Fragment einer Probeabformung einer Blattkachel mit dem Verkündigungsengel als Teil eines englischen Grußes, Esslingen, Mitte 15. Jh., H. 19,5 cm, Br. 19,5 cm, Rastatt, Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg, Zentrales Fundarchiv, urspr. Esslingen, Pliensaustrasse
Model einer über Eck geführten Nischenkachel mit geschlossenem Vorsatzblatt und halbiertem Bildfeld mit Verkündigungsengel aus einer zweiteiligen Verkündigungsdarstellung vom Typ 2, unglasiert, 2. Hälfte 15. Jh., H. 25,5 cm, Br. 10,0 cm, Rastatt, Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg, Zentrales Fundarchiv, urspr. Esslingen, Pliensaustrasse

Model einer über Eck geführten Nischenkachel mit geschlossenem Vorsatzblatt und halbiertem Bildfeld mit Verkündigungsengel aus einer zweiteiligen Verkündigungsdarstellung vom Typ 2
unglasiert, 2. Hälfte 15. Jh., H. 25,5 cm, Br. 10,0 cm

Rastatt, Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg, Zentrales Fundarchiv, urspr. Esslingen, Pliensaustrasse

Model einer über Eck geführten Nischenkachel mit geschlossenem Vorsatzblatt und halbiertem Bildfeld mit Verkündigungsengel aus einer zweiteiligen Verkündigungsdarstellung vom Typ 2, unglasiert, 2. Hälfte 15. Jh., H. 25,5 cm, Br. 10,0 cm, Rastatt, Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg, Zentrales Fundarchiv, urspr. Esslingen, Pliensaustrasse

Weiterführende Literatur:

Thomas Bitterli u. Daniel Grütter, Alt-Wädenswil. Vom Freiherrenturm zur Ordensburg. Schweizer Beiträge zur Kulturgeschichte und Archäologie des Mittelalters 27 (Basel 2001), S. 97-99, Kat. Nr. 112.
Rosemarie Franz, Der Kachelofen. Entstehung und kunstgeschichtliche Entwicklung vom Mittelalter bis zum Ausgang des Klassizismus (Graz 1969), 2.verb. u. verm. Aufl. (Graz 1981), Abb. 121.
Nils Lithberg, Schloß Hallwil III.1. Die Fundgegenstände, Stockholm 1932, Pl. 171.C-E.
Harald Rosmanitz, Die Kacheln aus dem Heimatmuseum Sinsheim. Überlegungen zur Bildersprache und Formenvielfalt reliefierter Ofenkeramik im Kraichgau. Kraichgaujahrbuch 13 (1993), S. 223-240.
Eva Roth Kaufmann, René Buschor, Daniel Gutscher, Spätmittelalterliche reliefierte Ofenkeramik in Bern. Herstellung und Motive, Bern 1994, Kat. Nr. 68-70.
Egon Schallmayer, Grabungen in Ettlingen, Landkreis Karlsruhe – Neue Aufschlüsse zur Römerzeit und zum Mittelalter in der Altstadt, in: Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 1993, S. 175-181.
Bernhard Vedral, Beobachtungen zur mittelalterlichen Stadttopographie in Neuenburg am Rhein, in: Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 1992, S. 355-360.
Judit Tamási: Verwandte Typen im schweizerischen und ungarischen Kachelfundmaterial in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Vergleichsuntersuchungen zu den Werkstattbeziehungen zwischen dem oberrheinischen Raum und Ungarn (Budapest 1995), S. 44-48, Kat. Nr. 90-104.
Peter Ziegler, Die Ofenkeramik der Burg Wädenswil (Mitteilungen der Antiquarischen Gesellschaft Zürich 43/3), Zürich 1968, S. 55-56, Kat. Nr. 30.

*Harald Rosmanitz, Esslingen als Zentrum spätgotischer Kachelproduktion, in: Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg (1994), S. 295–299 (überarbeitet und erweitert 2015)