Eine Tellerkachel aus Altdahn

Fragment einer Tellerkachel mit kronetragendem Adler, grün glasiert, 2. Hälfte 14. Jh., Altdahn, BurgmuseumDie Tellerkachel1 aus der Burg Altdahn ist in der vorliegenden Form noch weitgehend intakt. Rötliche Einfärbungen der grünen Glasur, wie sie besonders im Randbereich deutlich werden, deuten auf einen Sekundärbrand im Zusammenhang mit der Zerstörung des Ofens hin. Das grün glasierte, runde Bildfeld wird von einem breiten, vorstehenden Grat eingefaßt. Ein weiterer, jedoch nur leicht vorstehender und mit Tauband besetzter Grat leitet zu dem am tiefsten gelegenen, zentralen Medaillonfeld über, das zur Gänze von einem bekrönten Adler mit ausgebreiteten Schwingen eingenommen wird. Obwohl der Kopf von der Seite gesehen wird, bildete man den gesamten Körper des Raubvogel in der Frontalansicht ab.

Aufgrund der schematischen Darstellung des Adlers ist es kaum möglich, Bildmotive aus der bildenden Kunst anzuführen, die der Kachel als direkte Vorlage dienten. Zwar wurde oft versucht, die Druckgraphiken des oberrheinischen Meisters ES für vergleichbare Motive heranzuziehen, doch gibt es eine Vielzahl weiterer Möglichkeiten. Sie reichen von Tierdarstellungen auf Chorgestühlen bis zur Hirschdarstellung auf Musterbüchern. Hinzu kommt, daß die Werke des Meisters ES zeitlich mehr als hundert Jahre später einzuordnen sind wie die vorgestellte Kachel. In der gesamten Bildauffassung gleicht das Altdahner Relief am ehesten den ebenfalls sehr schematischen Adlern auf Bodenfliesen des 13. und 14. Jahrhunderts.

Die Kachel gehört zur Gruppe der Tellerkacheln. Nach Jürg Tauber bestehen Tellerkacheln aus einem scheibengedrehten oder modelgepreßten Vorsatzblatt, das in jedem Fall rund sein muß, sowie aus einem scheibengedrehten Tubus (= Zarge). Das Vorsatzblatt der Altdahner Kachel wurde mit seiner Vorderseite in ein Model eingedrückt. Die Vermutung liegt nahe, daß man den Tubus an dem noch im Model liegenden Vorsatzblatt befestigte. Dies bestätigen auch Beobachtungen an Zweibrücker Tellerkacheln, auf deren Rückseite ein Becher samt Boden angedreht und der Boden erst später, allerdings noch in lederhartem Zustand, abgeschnitten wurde. Tellerkacheln eignen sich ideal zur Anbringung von Reliefs. Im Gegensatz zu den Pilzkacheln kann der Dekor auf eine verhältnismäßig glatte Fläche aufgetragen werden.

Tellerkacheln lassen sich in vollständig scheibengedrehte Tellerkacheln – solche sind beispielsweise aus Altdahn, Eschelbronn, Geislingen, Heidelberg, Kirchheim/Teck, Schramberg und Zweibrücken bekannt – und in modelgeformte Tellerkacheln unterteilen. Die hier vorgestellte Kachel aus Altdahn gehört – wie auch Tellerkacheln aus Gottesaue, Lörrach und Waldkirch – der zweiten Gruppe an. Nach 1350 setzt nach Jürg Tauber der Reliefdekor ein. Dargestellt sind in der Regel Tiere, später auch menschliche Köpfe und groteske Fratzen.

Nahe verwandt mit den Tellerkacheln sind Napfkacheln mit erhöht eingebrachten Zwischenböden2, wie sie beispielsweise aus Esslingen (Kupfergase), Ettlingen (Lauergasse), Göppingen und Schwäbisch Hall bekannt sind. Die vor allem für das ausgehenden 15. Jahrhundert nachgewiesene Form entwickelten sich aller Wahrscheinlichkeit nach aus Tellerkacheln mit vierpaßförmiger Mündung, wie sie beispielsweise aus dem Lanzenhof in Konstanz aus dem Anfang des 14. Jahrhunderts bekannt sind.

Verbreitung der Tellerkacheln nach FurnArch. Dreick: glatte Schauseite, Quadrat: reliefierte Schauseite. Karte: Jürgen Jung, Spessart-GISReliefierte Tellerkacheln sind in der gesamten Nordschweiz (Basel, Bern, Zürich), im Bodenseeraum (Konstanz) und am Oberrhein (Straßburg) verbreitet. Als nördlichste Ausläufer sind die Tellerkacheln in Erbach und Schloß Gottesaue in Karlsruhe anzuführen. Auch die technischen Merkmale weisen die Altdahner Tellerkachel im Vergleich mit Ofenkeramik aus Bern eher dem nordschweizer als dem oberrheinischen Kunstschaffen zu.

Die frühesten Tellerkacheln sind für die Schweiz in der Zeit um 1300 belegt. Jürg Tauber leitet die Tellerkachel von der Schüsselkachel ab. Die Schüsselkachel besitzt eine ähnliche Form wie die Becherkachel, doch hat sie gegenüber den älteren Becherkacheln eine wesentlich breitere Mündung und eine geringere Höhenerstreckung. Um ein Dekor auf dem Boden der Schüsselkachel sichtbar zu machen, muß man deren Boden weit nach vorne rücken. Damit sich die stark verflachte Schüssel nicht aus der Ofenwand löst, setzte man an der Rückseite einen Tubus an.

Schon in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts verliert die Tellerkachel – wie auch die Pilzkachel – zunehmend an Bedeutung. Der Grund dürfte in erster Linie darin zu suchen sein, daß man ab diesem Zeitpunkt die Ofenwandung vollständig mit Kacheln auskleidete. Die Idee des erhöhten Innenfeldes war damit noch lange nicht aufgegeben, wie man an den Napfkacheln mit erhöht eingebrachten Zwischenböden sehen kann, die beispielsweise in Ettlingen noch in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts gefertigt wurden.

Tellerkacheln waren meist zusammen mit Pilzkacheln in losem Verband in den oberen, kalottenförmigen (?) Abschluß eines Ofens eingebaut. Auf der Burg Altdahn haben sich vier verschiedene Formen von Tellerkacheln erhalten. Damit wird deutlich, daß bereits bei den frühen Öfen gesteigerter Wert auf Vielgestaltigkeit durch Format- und Motivwechsel sowie durch Mehrfarbigkeit gelegt wurde.


Fragment einer Tellerkachel mit glattem Innenfeld un zentralem Knauf, gelb glasiert, 2. Hälfte 14. Jh., Altdahn, Burgmuseum
Fragment einer Tellerkachel mit glattem Innenfeld un zentralem Knauf
gelb glasiert, 2. Hälfte 14. Jh.

Altdahn, Burgmuseum
Fragment einer Tellerkachel mit glattem Innenfeld un zentralem Knauf, gelb glasiert, 2. Hälfte 14. Jh., Altdahn, Burgmuseum
Fragment einer Tellerkachel mit glattem Innenfeld un zentralem Knauf, unglasiert, 2. Hälfte 14. Jh., H. 5,6 cm, Br. 3,7 cm, Speyer, Historisches Museum der Pfalz, urspr. Annweiler, Trifels
Fragment einer Tellerkachel mit glattem Innenfeld un zentralem Knauf
unglasiert, 2. Hälfte 14. Jh., H. 5,6 cm, Br. 3,7 cm

Speyer, Historisches Museum der Pfalz, urspr. Annweiler, Trifels
Fragment einer Tellerkachel mit glattem Innenfeld un zentralem Knauf, unglasiert, 2. Hälfte 14. Jh., H. 5,6 cm, Br. 3,7 cm, Speyer, Historisches Museum der Pfalz, urspr. Annweiler, Trifels
Fragment einer Tellerkachel mit glattem Innenfeld un zentralem Knauf, unglasiert, 2. Hälfte 14. Jh., H. 15,4 cm, Br. 10,3 cm, Speyer, Historisches Museum der Pfalz, urspr. Lemberg, Burg
Fragment einer Tellerkachel mit glattem Innenfeld un zentralem Knauf
unglasiert, 2. Hälfte 14. Jh., H. 15,4 cm, Br. 10,3 cm

Speyer, Historisches Museum der Pfalz, urspr. Lemberg, Burg
Fragment einer Tellerkachel mit glattem Innenfeld un zentralem Knauf, unglasiert, 2. Hälfte 14. Jh., H. 15,4 cm, Br. 10,3 cm, Speyer, Historisches Museum der Pfalz, urspr. Lemberg, Burg
Fragment einer Tellerkachel mit glattem Innenfeld un zentralem Knauf, unglasiert, 2. Hälfte 14. Jh., H. 8,3 cm, Br. 14,1 cm, Speyer, Historisches Museum der Pfalz, urspr. Wilgartswiesen-Hofstätten
Fragment einer Tellerkachel mit glattem Innenfeld un zentralem Knauf
unglasiert, 2. Hälfte 14. Jh., H. 8,3 cm, Br. 14,1 cm

Speyer, Historisches Museum der Pfalz, urspr. Wilgartswiesen-Hofstätten
Fragment einer Tellerkachel mit glattem Innenfeld un zentralem Knauf, unglasiert, 2. Hälfte 14. Jh., H. 8,3 cm, Br. 14,1 cm, Speyer, Historisches Museum der Pfalz, urspr. Wilgartswiesen-Hofstätten
Fragment einer Tellerkachel mit glattem Innenfeld, grün glasiert, 2. Hälfte 14. Jh., H. 14,5 cm, Br. 13,5 cm, Speyer, Historisches Museum der Pfalz, urspr. Speyer, Lindenstraße
Fragment einer Tellerkachel mit glattem Innenfeld
grün glasiert, 2. Hälfte 14. Jh., H. 14,5 cm, Br. 13,5 cm

Speyer, Historisches Museum der Pfalz, urspr. Speyer, Lindenstraße
Fragment einer Tellerkachel mit glattem Innenfeld, grün glasiert, 2. Hälfte 14. Jh., H. 14,5 cm, Br. 13,5 cm, Speyer, Historisches Museum der Pfalz, urspr. Speyer, Lindenstraße
Fragment einer Tellerkachel mit glattem Innenfeld, unglasiert, 2. Hälfte 14. Jh., H. 12,5 cm, T. 1,6 cm Speyer, Historisches Museum der Pfalz, urspr. Zweibrücken, Alte Fasanerie
Fragment einer Tellerkachel mit glattem Innenfeld
unglasiert, 2. Hälfte 14. Jh., H. 12,5 cm, T. 1,6 cm

Speyer, Historisches Museum der Pfalz, urspr. Zweibrücken, Alte Fasanerie
Fragment einer Tellerkachel mit glattem Innenfeld, unglasiert, 2. Hälfte 14. Jh., H. 12,5 cm, T. 1,6 cm Speyer, Historisches Museum der Pfalz, urspr. Zweibrücken, Alte Fasanerie
Fragment einer Tellerkachel mit glattem Innenfeld und zentralem Knauf, unglasiert, 2. Hälfte 14. Jh., Rastatt, Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg, Zentrales Fundarchiv, urspr. Eschelbronn, Burg
Fragment einer Tellerkachel mit glattem Innenfeld und zentralem Knauf
unglasiert, 2. Hälfte 14. Jh.

Rastatt, Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg, Zentrales Fundarchiv, urspr. Eschelbronn, Burg
Fragment einer Tellerkachel mit glattem Innenfeld und zentralem Knauf, unglasiert, 2. Hälfte 14. Jh., Rastatt, Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg, Zentrales Fundarchiv, urspr. Eschelbronn, Burg
Fragment einer Tellerkachel mit glattem Innenfeld und zentralem Knauf, unglasiert, 2. Hälfte 14. Jh., Schramberg, Stadtmuseum, urspr. Burg Ramstein
Fragment einer Tellerkachel mit glattem Innenfeld und zentralem Knauf
unglasiert, 2. Hälfte 14. Jh.

Schramberg, Stadtmuseum, urspr. Burg Ramstein
Fragment einer Tellerkachel mit glattem Innenfeld und zentralem Knauf, unglasiert, 2. Hälfte 14. Jh., Schramberg, Stadtmuseum, urspr. Burg Ramstein
Fragment einer reduzierend gebrannten Tellerkachel, unglasiert, zweite Hälfte 14. Jh., Heidelberg, Kurpfälzisches Museum, urspr. Heidelberg, Kornmarkt
Fragment einer reduzierend gebrannten Tellerkachel
unglasiert, zweite Hälfte 14. Jh.

Heidelberg, Kurpfälzisches Museum, urspr. Heidelberg, Kornmarkt
Fragment einer reduzierend gebrannten Tellerkachel, unglasiert, zweite Hälfte 14. Jh., Heidelberg, Kurpfälzisches Museum, urspr. Heidelberg, Kornmarkt
Fragment einer Tellerkachel mit glattem Innenfeld und zentralem Knauf, unglasiert, 2. Hälfte 14. Jh., Geislingen, Museum im Alten Bau
Fragment einer Tellerkachel mit glattem Innenfeld und zentralem Knauf
unglasiert, 2. Hälfte 14. Jh.

Geislingen, Museum im Alten Bau
Fragment einer Tellerkachel mit glattem Innenfeld und zentralem Knauf, unglasiert, 2. Hälfte 14. Jh., Geislingen, Museum im Alten Bau
Fragment einer Tellerkachel mit glattem Innenfeld und zentralem Knauf, unglasiert, 2. Hälfte 14. Jh., H. 11,0 cm, T. 6,5 cm, Kirchheim Teck, Städtisches Museum im Kornhaus, urspr. Kirchheim/Teck, Paulinenstraße
Fragment einer Tellerkachel mit glattem Innenfeld und zentralem Knauf
unglasiert, 2. Hälfte 14. Jh., H. 11,0 cm, T. 6,5 cm

Kirchheim Teck, Städtisches Museum im Kornhaus, urspr. Kirchheim/Teck, Paulinenstraße
Fragment einer Tellerkachel mit glattem Innenfeld und zentralem Knauf, unglasiert, 2. Hälfte 14. Jh., H. 11,0 cm, T. 6,5 cm, Kirchheim Teck, Städtisches Museum im Kornhaus, urspr. Kirchheim/Teck, Paulinenstraße
Fragment einer Tellerkachel mit glattem Innenfeld und zentralem Knauf, gelb glasiert, 2. Hälfte 14. Jh., H. 16,0 cm, T. 9,4 cm, Kirchheim Teck, Städtisches Museum im Kornhaus, urspr. Kirchheim/Teck, Paulinenstraße
Fragment einer Tellerkachel mit glattem Innenfeld und zentralem Knauf
gelb glasiert, 2. Hälfte 14. Jh., H. 16,0 cm, T. 9,4 cm

Kirchheim Teck, Städtisches Museum im Kornhaus, urspr. Kirchheim/Teck, Paulinenstraße
Fragment einer Tellerkachel mit glattem Innenfeld und zentralem Knauf, gelb glasiert, 2. Hälfte 14. Jh., H. 16,0 cm, T. 9,4 cm, Kirchheim Teck, Städtisches Museum im Kornhaus, urspr. Kirchheim/Teck, Paulinenstraße
Fragment einer Tellerkachel mit reliefierter Stirnseite, grün glasiert, 2. Hälfte 14. Jh., H. 8,7 cm, Br. 5,0 cm, Emmendingen, Hochburg
Fragment einer Tellerkachel mit reliefierter Stirnseite
grün glasiert, 2. Hälfte 14. Jh., H. 8,7 cm, Br. 5,0 cm

Emmendingen, Hochburg
Fragment einer Tellerkachel mit reliefierter Stirnseite, grün glasiert, 2. Hälfte 14. Jh., H. 8,7 cm, Br. 5,0 cm, Emmendingen, Hochburg
Fragment einer Tellerkachel mit reliefierter Stirnseite, gelb glasiert, 2. Hälfte 14. Jh., H. 2,8 cm, Br. 5,2 cm, Seeheim-Jugenheim, Heimatmuseum, urspr. Burg Tannenberg
Fragment einer Tellerkachel mit reliefierter Stirnseite
gelb glasiert, 2. Hälfte 14. Jh., H. 2,8 cm, Br. 5,2 cm

Seeheim-Jugenheim, Heimatmuseum, urspr. Burg Tannenberg
Fragment einer Tellerkachel mit reliefierter Stirnseite, gelb glasiert, 2. Hälfte 14. Jh., H. 2,8 cm, Br. 5,2 cm, Seeheim-Jugenheim, Heimatmuseum, urspr. Burg Tannenberg
Fragment einer Tellerkachel mit einem Adler, grün glasiert, 2. Hälfte 14. Jh., H. 9,0 cm, Br. 6,0 cm, Rastatt, Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg, Zentrales Fundarchiv, urspr. Karlsruhe, Schloss Gottesaue
Fragment einer Tellerkachel mit einem Adler
grün glasiert, 2. Hälfte 14. Jh., H. 9,0 cm, Br. 6,0 cm

Rastatt, Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg, Zentrales Fundarchiv, urspr. Karlsruhe, Schloss Gottesaue
Fragment einer Tellerkachel mit einem Adler, grün glasiert, 2. Hälfte 14. Jh., H. 9,0 cm, Br. 6,0 cm, Rastatt, Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg, Zentrales Fundarchiv, urspr. Karlsruhe, Schloss Gottesaue
Fragment einer Tellerkachel mit einem Adler, grün glasiert, 2. Hälfte 14. Jh., H. 13,0 cm Waldkirch, Eltztäler Heimatmuseum, urspr. Schwarzenburg
Fragment einer Tellerkachel mit einem Adler
grün glasiert, 2. Hälfte 14. Jh., H. 13,0 cm

Waldkirch, Eltztäler Heimatmuseum, urspr. Schwarzenburg
Fragment einer Tellerkachel mit einem Adler, grün glasiert, 2. Hälfte 14. Jh., H. 13,0 cm Waldkirch, Eltztäler Heimatmuseum, urspr. Schwarzenburg
Fragment einer Tellerkachel mit einer Rose, grün glasiert, 2. Hälfte 14. Jh., H. 19,0 cm Waldkirch, Eltztäler Heimatmuseum, urspr. Schwarzenburg
Fragment einer Tellerkachel mit einer Rose
grün glasiert, 2. Hälfte 14. Jh., H. 19,0 cm

Waldkirch, Eltztäler Heimatmuseum, urspr. Schwarzenburg
Fragment einer Tellerkachel mit einer Rose, grün glasiert, 2. Hälfte 14. Jh., H. 19,0 cm Waldkirch, Eltztäler Heimatmuseum, urspr. Schwarzenburg
Fragment einer Tellerkachel mit Innenfeld mit Rose, unglasiert, Ende 14. Jh., Lörrach, Museum am Burggraben, urspr. Burg Rötteln
Fragment einer Tellerkachel mit Innenfeld mit Rose
unglasiert, Ende 14. Jh.

Lörrach, Museum am Burggraben, urspr. Burg Rötteln
Fragment einer Tellerkachel mit Innenfeld mit Rose, unglasiert, Ende 14. Jh., Lörrach, Museum am Burggraben, urspr. Burg Rötteln
Fragment einer Tellerkachel mit Innenfeld mit trabendem Hirsch, grün glasiert, 2. Hälfte 14. Jh., H. 18.0 cm. T. 8,0 cm, Lörrach, Museum am Burggraben, urspr. Burg Rötteln
Fragment einer Tellerkachel mit Innenfeld mit trabendem Hirsch
grün glasiert, 2. Hälfte 14. Jh., H. 18.0 cm. T. 8,0 cm

Lörrach, Museum am Burggraben, urspr. Burg Rötteln
Fragment einer Tellerkachel mit Innenfeld mit trabendem Hirsch, grün glasiert, 2. Hälfte 14. Jh., H. 18.0 cm. T. 8,0 cm, Lörrach, Museum am Burggraben, urspr. Burg Rötteln
Fragment einer Tellerkachel mit kronetragendem Adler, grün glasiert, 2. Hälfte 14. Jh., Altdahn, Burgmuseum
Fragment einer Tellerkachel mit kronetragendem Adler
grün glasiert, 2. Hälfte 14. Jh.

Altdahn, Burgmuseum
Fragment einer Tellerkachel mit kronetragendem Adler, grün glasiert, 2. Hälfte 14. Jh., Altdahn, Burgmuseum
Fragment einer Tellerkachel mit dem Halbbild einer Frau, gelb glasiert, 2. Hälfte 14. Jh., H. 15,2 cm, T. 9,4 cm, Speyer, Historisches Museum der Pfalz, urspr. Speyer, Innenstadt
Fragment einer Tellerkachel mit dem Halbbild einer Frau
gelb glasiert, 2. Hälfte 14. Jh., H. 15,2 cm, T. 9,4 cm

Speyer, Historisches Museum der Pfalz, urspr. Speyer, Innenstadt
Fragment einer Tellerkachel mit dem Halbbild einer Frau, gelb glasiert, 2. Hälfte 14. Jh., H. 15,2 cm, T. 9,4 cm, Speyer, Historisches Museum der Pfalz, urspr. Speyer, Innenstadt
Fragment einer Napfkachel mit erhöhtem Boden und zentralem Knauf, unglasiert, Anfang 16. Jh., H. 12,5 cm, Br. 13,0 cm, Göppingen, Untere Denkmalschutzbehörde
Fragment einer Napfkachel mit erhöhtem Boden und zentralem Knauf
unglasiert, Anfang 16. Jh., H. 12,5 cm, Br. 13,0 cm

Göppingen, Untere Denkmalschutzbehörde
Fragment einer Napfkachel mit erhöhtem Boden und zentralem Knauf, unglasiert, Anfang 16. Jh., H. 12,5 cm, Br. 13,0 cm, Göppingen, Untere Denkmalschutzbehörde
Fragment einer Napfkachel mit erhöht eingebrachtem Zwischenboden, grün glasiert, Ende 15. Jh., H. 13,0 cm, T. 6,0 cm, Rastatt, Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg, Zentrales Fundarchiv, urspr. Esslingen, Kupfergasse
Fragment einer Napfkachel mit erhöht eingebrachtem Zwischenboden
grün glasiert, Ende 15. Jh., H. 13,0 cm, T. 6,0 cm

Rastatt, Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg, Zentrales Fundarchiv, urspr. Esslingen, Kupfergasse
Fragment einer Napfkachel mit erhöht eingebrachtem Zwischenboden, grün glasiert, Ende 15. Jh., H. 13,0 cm, T. 6,0 cm, Rastatt, Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg, Zentrales Fundarchiv, urspr. Esslingen, Kupfergasse
Fragment einer Napfkachel mit erhöht eingebrachtem Zwischenboden, unglasiert ; Ettlingen, Ende 15. Jh., 13,8 x 13,7 x 8,2 cm  Rastatt, Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg, Zentrales Fundarchiv, urspr. Ettlingen, Lauergasse
Fragment einer Napfkachel mit erhöht eingebrachtem Zwischenboden
unglasiert, Ende 15. Jh., H. 13,8 cm, T. 8,2 cm

Rastatt, Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg, Zentrales Fundarchiv, urspr. Ettlingen, Lauergasse
Fragment einer Napfkachel mit erhöht eingebrachtem Zwischenboden, unglasiert ; Ettlingen, Ende 15. Jh., 13,8 x 13,7 x 8,2 cm  Rastatt, Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg, Zentrales Fundarchiv, urspr. Ettlingen, Lauergasse


Weiterführende Literatur:

Karl Sune Fredrik Ambrosiani, Zur Typologie der älteren Kacheln. Univ., Diss.–Uppsala, 1910, Stockholm 1910.
Konrad Bedal, Isabella Fehle (Hg.), Hausgeschichten. Bauen und Wohnen im alten Hall und seiner Katharinenvorstadt ; eine Ausstellung des Hällisch-Fränkischen Museums, des Hochbauamtes und des Stadtarchivs Schwäbisch Hall ; [Ausstellung im Hällisch-Fränkischen Museum, in der Alten Löwenbrauerei und im Haus Lange Strasse 49 Schwäbisch Hall, 1. Mai bis 31. Juli 1994] (Kataloge des Hällisch-Fränkischen Museums Schwäbisch Hall Bd. 8), Sigmaringen 1994, S. 459-416, Abb. 11.2, 13.
Uwe Gross, Mittelalterliche Funde aus Gottesaue, in: Peter Rückert (Hg.), Kloster Gottesaue – vom Mönchskonvent zum Pfründnerheim. Geistliches Leben zwischen Frömmigkeitsideal und wirtschaftlicher Not (Protokoll über die Arbeitssitzung … / Arbeitsgemeinschaft für Geschichtliche Landeskunde am Oberrhein e.V), Karlsruhe 1995, S. 49–54.
Daniel Grütter, Die Funde, in: Thomas Bitterli, Daniel Grütter (Hg.), Alt-Wädenswil. Von Freiherrenturm zur Ordensburg (Schweizer Beiträge zur Kulturgeschichte und Archäologie des Mittelalters Bd. 27), Basel 2001, S. 65–148.
Dietrich Lutz, Karlsruhe, in: Fundberichte aus Baden-Württemberg 22/2 (1998), S. 247.
Jean-Paul Minne, La céramique de poêle de l’Alsace médiévale, Strasbourg 1977, S. 152-153.
Eva Roth Heege (Hg.), Ofenkeramik und Kachelofen. Typologie, Terminologie und Rekonstruktion im deutschsprachigen Raum (Schweizer Beiträge zur Kulturgeschichte und Archäologie des Mittelalters Bd. 39), Basel 2012, S. 68–99.Eva Roth Kaufmann, René Buschor u. Daniel Gutscher, Spätmittelalterliche reliefierte Ofenkeramik in Bern. Herstellung und Motive, Bern 1994, S. 36-37.
Rudolf Schnyder, Mittelalterliche Ofenkeramik, Zürich 2011.
Sophie Stelzle-Hüglin, Wohnkultur auf Burg Rötteln. Ofenkeramik aus Gotik und Renaissance., in: Badische Heimat (2002), S. 637–647.Jürg Tauber, Herd und Ofen im Mittelalter. Untersuchungen zur Kulturgeschichte am archäologischen Material vornehmlich der Nordwestschweiz (9.-14. Jahrhundert) (Schweizer Beiträge zur Kulturgeschichte und Archäologie des Mittelalters 7), Olten/Freiburg i. Br. 1980, bes. S. 16, S. 317-318, S. 322-325.
Peter Ziegler, Die Ofenkeramik der Burg Wädenswil, (Neujahrsblatt / Antiquarische Gesellschaft in Zürich) Zürich 1968.


Harald Rosmanitz, Partenstein 2010, erweitert und überarbeitet 2015.

  1. der Typus entspricht den Tellerkacheoln bei Roth Heege (RH Typ 10.1.2) Die unreliefierten Tellerkacheln mit oder ohne Knauf werden bei Roth Heege  der Gruppe der zusammengesetzten Kacheln zugerechnet (RH 8.2) (Roth Heege 2012, S. 253, S. 266-267).
  2. Roth Heege zählt diesem Kacheltyus auch die Tellerkacheln mit glattem Innefeld mit oder ohne Knauf dazu  (RH Typ 8.2) (Roth Heege 2012, S. 253).