Galerie: Eine Blattkachel mit Tapetendekor und Maske

Fragment einer Blattkachel mit Tapetendekor mit Maske zwischen einem schuppenbesetzten Kielbogen, graphitiert, 17. Jh., H. 17.5 cm, Br. 16,4 cm, Kirchheim/Teck, Städtisches Museum im Kornhaus, urspr. Kirchheim/Teck, WiderholtplatzDas Kirchheimer Fragment zeigt den Großteil des ursprünglichen Bildfeldes. Ohne Rahmenangabe ist die Oberfläche von einem ornamentalen Dekor überzogen. Die spiegelsymmetrische Komposition ist von einem Banddekor bestimmt, das an den beiden oberen Ecken ansetzt und nach einem leicht geschwungenen Verlauf in einer Quaste in der Mitte des unteren Randes endet. Das Banddekor umschließt eine rautenförmige Struktur, deren Mitte eine vierblättrige Blüte bildet. Die zur Blüte weisenden Enden sind eingerollt und betonen eine gewisse Unabhängigkeit zum zentralen Motiv. Die Anordnung der Ornamente in der Bildmitte gibt sich als eine fast durchweg in Einzelteile aufgelöste Maske eines bärtigen Mannes mit Radhaube zu erkennen.

Solche Motive haben eine lange Tradition. Sie reicht letztlich bis zu den Henkeltaschen antiker Bronzegefäße zurück. Die Aneinanderreihung dekorativer Versatzstücke erlaubt es, das Motiv gleichzeitig als Maske und als ornamentales Versatzstück anzugeben. Ein im Badischen Landesmuseum in Karlsruhe aufbewahrtes Eckkachelmodel mit einer Frauenfigur weist an hervorgehobener Stelle einen verwandten Maskenbesatz mit klar ausgebildeten Gesichtszügen auf. Ein weiterer Beleg für die antropomorphe Deutung des Motivs ist die Skizze einer vergleichbaren Maske auf der Rückseite einer Fliese von den Eichberghöfen bei Emmendingen.1

Die Umzeichnung der Maske, wie sie auf der Ofenkachel zu erkennen ist.

Mit der Bandstruktur knüpft die Kachel an ein geläufiges Formengut an, wie es von ähnlichen Reliefs aus dem Elsaß, aus Salzburg, aus der Schweiz und nicht zuletzt auch aus Südtirol bekannt ist. Die verbliebenen Flächen werden mit einem Ornament belegt, dessen Lesbarkeit erst durch eine mehrzeilige, versetzte Anordnung gleichartiger Kacheln möglich wird.

Das Fragment gehört aufgrund des fehlenden Randes der Gruppe der quadratischen Blattkacheln mit Tapetendekor an. Ihre Muster aus Blatt- und Rankenwerk sind so angelegt, daß sie in endloser Folge fortgesetzt werden können. Die Einzelkachel verliert in diesem Zusammenhang als Bildträger an Bedeutung. Erst im Kontext mit den umgebenden Kacheln ergibt sich das vollständige maureske oder arabeske Muster. Kennzeichnend ist dabei nicht das Einzelornament, sondern die flächenhafte Wirkung des Schmuckwerks.

Die ornamentale Flächenbehandlung entstand als eigenständiges Ziermotiv bald nach 1500. Der daraus entwickelte Tapetenofen erfreute sich in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts in Bayern, der Nordschweiz, am Oberrhein und in Österreich großer Beliebtheit. Die verwendeten Muster gleichen zeitgenössischen Ornamenten auf Bekleidung, Wandbespannungen und Ledertapeten. Möglicherweise verdankt der Ofentypus seine Entstehung dem Streben, die Raumheizung der Raumdekoration anzugleichen. Einer der frühesten Öfen mit Tapetenmuster ist der Ofen mit zwei zylindrischen Aufsätzen, den Peter Aichner im Jahre 1517 für die Burg Trausnitz ob Landshut fertigte. Zahlreiche weitere Öfen mit Tapetenmuster haben sich auf Schloß Ambras ob Innsbruck, in der Hofburg in Brixen sowie im Steiermärkischen Landesmuseum Joanneum in Graz erhalten.

Verbreitung der Blattkacheln mit Tapetendekor mit Maske zwischen einem schuppenbesetzten Kielbogen, Karte: Sabrina Bachmann, HeimbuchenthalDie Blattkachel mit Tapetendekor und Maske steht stellvertretend für eine Gruppen von Ofenkeramiken, die insbesondere außerhalb formgebender Zentren weit verbreitet waren und im 17. Jahrhundert die Mehrzahl der damals stehenden Kachelöfen zierten. Im Gegensatz zu vielen anderen Reliefs waren solche Dekore zeitlos. Der streng symmetrische Aufbau, die geringe Relieftiefe und das weitgehende Fehlen von Fein- bzw. Binnenstrukturen erlaubten es auch einem weniger begabten Hafner, eigene Model zu entwickeln. Die 156 bislang in FurnArch erfassten Kacheln dieser Art (Stand: Juni 2020) sind zumindest formal annähernd deckungsgleich. Lediglich auf Kacheln aus Meßkirch sowie auf einer Variante des Motivs aus Kirchheim/Teck lassen sich deutliche Unterschiede konstatieren. Das Meßkircher Stück ist aller Wahrscheinlichkeit nach eine späte, von hochbarockem Formenempfinden geprägte Neuinterpretation des Motivs, bei der die Grundidee der Maske vollständig verloren ging. Der Typus 2 aus Kirchheim/Teck ist dagegen wesentlich älter. Hier wird die Formensprache verfeinert, das Motiv für ein deutlich anspruchsvolleres Verbrauchermilieu salonfähig gemacht. Unter Beibehaltung des Grundgliederungsschemas stehen nun nicht mehr Masken, sondern glatte Punktbuckel im Fokus. Solche Bildelemente sind typisch für die im ersten Jahrzehnt des 17. Jahrhunderts für das Heidelberger Schloss gefertigten Ofenkacheln.


Fragment einer Blattkachel mit Tapetendekor mit Maske zwischen einem schuppenbesetzten Kielbogen, graphitiert, 17. Jh., H. 17.5 cm, Br. 16,4 cm, Kirchheim/Teck, Städtisches Museum im Kornhaus, urspr. Kirchheim/Teck, Widerholtplatz
Fragment einer Blattkachel mit Tapetendekor mit Maske zwischen einem schuppenbesetzten Kielbogen
graphitiert, 17. Jh., H. 17.5 cm, Br. 16,4 cm

Kirchheim/Teck, Städtisches Museum im Kornhaus, urspr. Kirchheim/Teck, Widerholtplatz
Fragment einer Blattkachel mit Tapetendekor mit Maske zwischen einem schuppenbesetzten Kielbogen, graphitiert, 17. Jh., H. 17.5 cm, Br. 16,4 cm, Kirchheim/Teck, Städtisches Museum im Kornhaus, urspr. Kirchheim/Teck, Widerholtplatz
Fragment einer Blattkachel mit Tapetendekor mit Maske zwischen einem schuppenbesetzten Kielbogen, grün glasiert, Ende 16. Jh., Rastatt, Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg, Zentrales Fundarchiv, urspr. Karlsruhe-Durlach, Zunftstraße
Fragment einer Blattkachel mit Tapetendekor mit Maske zwischen einem schuppenbesetzten Kielbogen
grün glasiert, Ende 16. Jh.

Rastatt, Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg, Zentrales Fundarchiv, urspr. Karlsruhe-Durlach, Zunftstraße
Fragment einer Blattkachel mit Tapetendekor mit Maske zwischen einem schuppenbesetzten Kielbogen, grün glasiert, Ende 16. Jh., Rastatt, Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg, Zentrales Fundarchiv, urspr. Karlsruhe-Durlach, Zunftstraße
Fragment einer Blattkachel mit Tapetendekor mit Maske zwischen einem schuppenbesetzten Kielbogen, unglasiert, Anfang 17. Jh., H. 22,0 cm, Br. 8,2 cm, Frankfurt-Höchst, Museum, urspr. Frankfurt-Höchst, Schloss
Fragment einer Blattkachel mit Tapetendekor mit Maske zwischen einem schuppenbesetzten Kielbogen
unglasiert, Anfang 17. Jh., H. 22,0 cm, Br. 8,2 cm

Frankfurt-Höchst, Museum, urspr. Frankfurt-Höchst, Schloss
Fragment einer Blattkachel mit Tapetendekor mit Maske zwischen einem schuppenbesetzten Kielbogen, unglasiert, Anfang 17. Jh., H. 22,0 cm, Br. 8,2 cm, Frankfurt-Höchst, Museum, urspr. Frankfurt-Höchst, Schloss
Fragment einer Blattkachel mit Tapetendekor mit Maske zwischen einem schuppenbesetzten Kielbogen, unglasiert, Anfang 17. Jh., H.9,7 cm, Br. 10,8 cm, Mainz, Landesmuseum, urspr- Bingen, Schlossbergstraße
Fragment einer Blattkachel mit Tapetendekor mit Maske zwischen einem schuppenbesetzten Kielbogen
unglasiert, Anfang 17. Jh., H.9,7 cm, Br. 10,8 cm

Mainz, Landesmuseum, urspr- Bingen, Schlossbergstraße
Fragment einer Blattkachel mit Tapetendekor mit Maske zwischen einem schuppenbesetzten Kielbogen, unglasiert, Anfang 17. Jh., H.9,7 cm, Br. 10,8 cm, Mainz, Landesmuseum, urspr- Bingen, Schlossbergstraße
Fragment einer Blattkachel mit Tapetendekor mit Maske zwischen einem schuppenbesetzten Kielbogen, grün glasiert, Ende 16. Jh., H. 11.6 cm, Br. 9,7 cm, Rastatt, Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg, Zentrales Fundarchiv, urspr. Ravensburg, Bruderhaus
Fragment einer Blattkachel mit Tapetendekor mit Maske zwischen einem schuppenbesetzten Kielbogen
grün glasiert, Ende 16. Jh., H. 11.6 cm, Br. 9,7 cm

Rastatt, Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg, Zentrales Fundarchiv, urspr. Ravensburg, Bruderhaus
Fragment einer Blattkachel mit Tapetendekor mit Maske zwischen einem schuppenbesetzten Kielbogen, grün glasiert, Ende 16. Jh., H. 11.6 cm, Br. 9,7 cm, Rastatt, Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg, Zentrales Fundarchiv, urspr. Ravensburg, Bruderhaus
Fragment einer Blattkachel mit Tapetendekor mit Maske zwischen einem schuppenbesetzten Kielbogen, dunkelbraun glasiert, Anfang 17. Jh., H. 10,7 cm, Br. 16,7 cm, Weilbach, Depot der ArGe Gottharsberg, urspr. Amorbach, Gotthardsberg
Fragment einer Blattkachel mit Tapetendekor mit Maske zwischen einem schuppenbesetzten Kielbogen
dunkelbraun glasiert, Anfang 17. Jh., H. 10,7 cm, Br. 16,7 cm

Weilbach, Depot der ArGe Gottharsberg, urspr. Amorbach, Gotthardsberg
Fragment einer Blattkachel mit Tapetendekor mit Maske zwischen einem schuppenbesetzten Kielbogen, dunkelbraun glasiert, Anfang 17. Jh., H. 10,7 cm, Br. 16,7 cm, Weilbach, Depot der ArGe Gottharsberg, urspr. Amorbach, Gotthardsberg
Fragment einer Blattkachel mit Tapetendekor mit Maske zwischen einem schuppenbesetzten Kielbogen, dunkelbraun glasiert, 17. Jh., H. 11,7 cm, Br. 18,7 cm, Römhild, Steinsburgmuseum, urspr. Schmalkalden, Auergasse
Fragment einer Blattkachel mit Tapetendekor mit Maske zwischen einem schuppenbesetzten Kielbogen
dunkelbraun glasiert, 17. Jh., H. 11,7 cm, Br. 18,7 cm

Römhild, Steinsburgmuseum, urspr. Schmalkalden, Auergasse
Fragment einer Blattkachel mit Tapetendekor mit Maske zwischen einem schuppenbesetzten Kielbogen, dunkelbraun glasiert, 17. Jh., H. 11,7 cm, Br. 18,7 cm, Römhild, Steinsburgmuseum, urspr. Schmalkalden, Auergasse
Fragment einer Blattkachel mit Tapetendekor mit Maske zwischen einem schuppenbesetzten Kielbogen
grün glasiert, 17. Jh., H. 13,6 cm, Br. 13,5 cm

Ingolstadt, Stadtmuseum, urspr. Ingolstadt, Ingobräu, Fd.-Nr. 4187/7410
Fragment einer über Eck geführten Blattkachel mit Tapetendekor mit Maske zwischen einem schuppenbesetzten Kielbogen, grün glasiert, 17. Jh., H. 16,0 cm, Br. 18,0 cm, Staufen, Museum
Fragment einer über Eck geführten Blattkachel mit Tapetendekor mit Maske zwischen einem schuppenbesetzten Kielbogen
grün glasiert, 17. Jh., H. 16,0 cm, Br. 18,0 cm

Staufen, Museum
Fragment einer über Eck geführten Blattkachel mit Tapetendekor mit Maske zwischen einem schuppenbesetzten Kielbogen, grün glasiert, 17. Jh., H. 16,0 cm, Br. 18,0 cm, Staufen, Museum
Fragment des Models einer Blattkachel mit Tapetendekor mit Maske zwischen einem schuppenbesetzten Kielbogen
unglasiert, 1679, H. 19,1 cm, Br. 18,4 cm

Schwäbisch Hall, Hällisch-Fränkisches Museum, Inv.-Nr. 981
Fragment des Models einer Blattkachel mit Tapetendekor mit Maske zwischen einem schuppenbesetzten Kielbogen, unglasiert, 17. Jh., H. 25.5 cm, Br. 25,5 cm, Landshut, Staatliche Fachschule für Keramik
Fragment des Models einer Blattkachel mit Tapetendekor mit Maske zwischen einem schuppenbesetzten Kielbogen
unglasiert, 1711, H. 25,5 cm, Br. 25,5 cm

Landshut, Staatliche Fachschule für Keramik
Fragment des Models einer Blattkachel mit Tapetendekor mit Maske zwischen einem schuppenbesetzten Kielbogen, unglasiert, 17. Jh., H. 25.5 cm, Br. 25,5 cm, Landshut, Staatliche Fachschule für Keramik
Fragment einer Blattkachel mit Tapetendekor mit lilienförmigem Rankenbündel zwischen einem schuppenbesetzten Kielbogen, graphitiert, 17. Jh., Kirchheim/Teck, Städtisches Museum im Kornhaus
Fragment einer Blattkachel mit Tapetendekor mit lilienförmigem Rankenbündel zwischen einem schuppenbesetzten Kielbogen
graphitiert, 17. Jh.

Kirchheim/Teck, Städtisches Museum im Kornhaus
Fragment einer Blattkachel mit Tapetendekor mit lilienförmigem Rankenbündel zwischen einem schuppenbesetzten Kielbogen, graphitiert, 17. Jh., Kirchheim/Teck, Städtisches Museum im Kornhaus
Fragment einer Blattkachel mit Tapetendekor mit Blüte zwischen einem Kielbogen, grün glasiert, Anfang 17. Jh., H. 20,6 cm, Br. 20,6 cm, Rastatt, Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg, Zentrales Fundarchiv, urspr. Meßkirch, Schloss
Fragment einer Blattkachel mit Tapetendekor mit Blüte zwischen einem Kielbogen
grün glasiert, Anfang 17. Jh., H. 20,6 cm, Br. 20,6 cm

Rastatt, Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg, Zentrales Fundarchiv, urspr. Meßkirch, Schloss
Fragment einer Blattkachel mit Tapetendekor mit Blüte zwischen einem Kielbogen, grün glasiert, Anfang 17. Jh., H. 20,6 cm, Br. 20,6 cm, Rastatt, Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg, Zentrales Fundarchiv, urspr. Meßkirch, Schloss
Fragment des Models einer Eckkachel mit armloser Karyatide sowie mit einer runghaltenden Maske, unglasiert, 17. Jh., Karlsruhe, Badisches Landesmuseum
Fragment des Models einer Eckkachel mit armloser Karyatide sowie mit einer runghaltenden Maske
unglasiert, 17. Jh.

Karlsruhe, Badisches Landesmuseum
Fragment des Models einer Eckkachel mit armloser Karyatide sowie mit einer runghaltenden Maske, unglasiert, 17. Jh., Karlsruhe, Badisches Landesmuseum


Weiterführende Literatur:

Susanne Arnold, Uwe Gross, Michael Weihs, Das spätmittelalterliche Badehaus in Besigheim, Kreis Ludwigsburg, in: Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2003 (2003), S. 199–203.

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Lukáš Hlubek, Pavel Šlézar, Raně novověká kolekce kachlů ze Zahradní ulice v Litovli. [Frühneuzeitliche Kollektion von Kacheln aus der Zahradní-Straße in Litovel], in: Sborník Národního památkového ústavu, územního odborného pracoviště v Olomouci (2016), S. 51–65.

Markus Hochstrasser, Solothurn, Hermesbühlstraße 3. Ofenkachelfund, in: Archäologie und Denkmalpflege im Kanton Solothurn 10 (2005), S. 113–114.

Sarah Leib, Mittelalterliche und frühneuzeitliche reliefverzierte Ofenkeramik aus Tirol und Vorarlberg – unter Berücksichtigung handwerklicher, produktionstechnischer, soziokultureller und ikonografischer Aspekte. (masch. Diss.), Innsbruck 2013.

Dietrich Lutz, Ofenkacheln aus Heilbronn und Umgebung, (Heilbronner Museumshefte) Heilbronn 1973.

Heinz-Peter Mielke, Hans Berman. Das währende Rätsel. Studien zur Geschichte der Ofenkachel des 16. Jahrhunderts, Bunsloh 2017.

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Ivana Strakošová, Nálezy kachlíc a ich výroba v Humennom a okolí. [Die Kachelnfunde und Kachelnproduktiom in Humenné und Umgebung], in: Zborník Filozofickej fakulty Univerzity Komenského: Musaica 25 (2007), S. 237–255.

David Wälchli, Alles unter Schutt und Asche. Ofenkachelfunde des 14.–18. Jh. in Brandhorizonten von Fricktaler Bauerndörfern, in: Urs Niffeler (Hg.), Die Schweiz von 1350 bis 1850 im Spiegel archäologischer Quellen, Basel 2018, S. 93–106.


 Harald Rosmanitz, Partenstein 2010, überarbeitet und erweitert 2020

  1. Sophie Stelzle, Ein Renaissancekachelofen aus der Wüstung Eichberghöfe bei Emmendingen. Untersuchungen zu einer alttestamentarischen Figurenserie. (masch. Magisterarbeit), Freiburg i. Br. 1992, S. 109-110, Taf. 23