Galerie: Eine Kachel mit der Allegorie des Zorns aus Bretten

Blattkachel mit der Allegorie des Zorns (Ira), graphitiert, Anfang 17. Jh., H. 26,0 cm, Br. 17,0 cm. Bretten, StadtmuseumDie Kachel hatte ursprünglich eine graphitierte Oberfläche. Stellenweise erkennt man noch einen schwarzen, glänzenden Auftrag, der ursprünglich die gesamte Bildoberfläche überzog. Er besteht aus Graphitstaub, vermengt mit Lehm, der auf die Kachel aufgebürstet wurde und ihr eine schwärzlich schimmernde Oberfläche verleiht. Als Grundierung benutzte man eine dünne Lehmschicht. Im Gegensatz zur dicken Glasur erkennt man auch nach der Graphitierung die Feinzeichnung des Binnenreliefs noch verhältnismäßig gut. Der für Südwestdeutschland typische Graphitauftrag diente in erster Linie zur Angleichung der Keramikoberfläche an die geschwärzten Platten eines Ofens mit eisernem Unterbau.

Das Kachelrelief zeigt in einer schlichten Arkade mit schuppenbesetzter Bogenlaibung, geflügeltem Puttenkopf im Bogenscheitel sowie weinrankenbesetzten Zwickeln eine nach rechts schreitende Gestalt. Über dem knöchelhohen Kleid trägt sie einen Brustpanzer mit betont ausgebildeten Brüsten. Weitere Rüstungsteile sind der drachengeschmückte Helm und ein Schild, der auf seiner Vorderseite anstelle eines Schildbuckels einen Kopf trägt. Satt der Haare ist das zu einer Fratze verzerrte Gesicht auf dem Schild von Schlangen gerahmt. Bei dem Schild handelt es sich um die Ägis, der für Jupiter geschaffene Schild mit dem versteinerten Haupt der Meduse. Es weist seine Trägerin als Göttin Minerva aus. Sie hält in ihrer Rechten ein gezogenes Schwert. Es zeigt mit seiner Spitze in Schrittrichtung und betont die Kampfentschlossenheit. Zu Füßen der Göttin erblickt man einen Bären. Die Sockelinschrift IRA ermöglicht die Ansprache der Darstellung als Verkörperung des Zorns.

Die Ziffer 4 auf Kopfhöhe betont die Zugehörigkeit der Darstellung zu einer Serie, in diesem Fall zur Serie der sieben Todsünden. Sie setzt sich aus den Verkörperungen von Völlerei [Unmäßigkeit], Wollust [Unkeuschheit], Habsucht [Geiz], Neid, Zorn, Trägheit und Stolz zusammen. Wie in der kirchlichen Kunst bildet die Serie der Todsünden ein Gegenstück zur Serie der Tugenden. Damit entspricht die Bilderfolge der ebenfalls aus dem Kirchlichen entlehnten und auf Kachelreliefs übernommenen Serie der klugen und törichten Jungfrauen.

Blattkachel aus der Serie der sieben Todsünden: Der Zorn (Ira) aus Schlüchtern im Vergleich mit der graphischen Vorlage von Crispin de Passe d. Ä. nach Maarten de VosDem Zorn kann als positive Eigenschaft die Geduld gegenübergestellt werden. Das Tier zu Füßen der Göttin bezieht sich ausschließlich auf die hervorgehobene negative Eigenschaft der Frau. Die Gefährlichkeit des Bären ist besonders groß, wenn seine Jungen bedroht werden. Seine alttestamentarisch belegte Unberechenbarkeit macht ihn zu einer Verkörperung des Bösen. Zu dem Brettener Relief lassen sich mehrere Vergleichsstücke von der Burg Dragstuhl, sowie in den Museen in Freiburg i. Br., Marburg, Mettlach, München, Schlüchtern, Schwäbisch Hall und Würzburg anführen, die in unterschiedliche Rahmenarchitekturen eingestellt sind [1] . Eine Ira-Kachel in Metz stimmt mit dem vorliegenden Stück auch im Rahmen überein [2] .

Die Darstellung der Allegorie des Zorns auf einer Kachel in Schwäbisch Gmünd zeigt ebenfalls die Göttin mit Bären, doch ist die Darstellung wesentlich bewegter gebildet. Hinzu kommt eine geschraubte Körperhaltung der Figur. Demnach muß es für das Bildthema mehrere Vorlagen gegeben haben, nach denen unterschiedlich gebildete Reliefs geschaffen wurden. Als graphische Vorlage hierfür lässt sich eine Kupferstichfolge verorten, die der ebenfalls in Antwerpen tätige Jacob Matham nach Hendrick Goltius fertigte.

Blattkachel aus der Serie der sieben Todsünden: Der Zorn (Ira) aus Schwäbisch Gmünd im Vergleich mit der graphischen Vorlage von Jacob Matham nach Hendrick Goltzius Die Ausbildung von Personifikationen zur Versinnbildlichung der Todsünden bzw. Laster kann zu Beginn des 14. Jahrhunderts mit den Predikt-Techniken der Bettelorden in einen direkten Zusammenhang gebracht werden. Bald schon fanden die Todsünden in Form von Frauen ihren Niederschlag auf bedeutenden Werken der bildenden Kunst wie in dem von Giotto geschaffenen Freskenzyklus der Arenakapelle zu Padua (1304-1313). Die zwischen 1337 und 1340 entstandenen Personifikationen der Todsünden von Lorenzetti im Palazzo Publico in Siena verstehen sich als Allegorien schlechter Charakterzüge und bilden den Archetyp der vorliegenden Darstellung. Die Mehrschichtigkeit der Bedeutung inspirierte am Ende des 16. Jahrhundert die Autoren von Emblembüchern. Dabei stellen uns die Künstler vor eine verwirrende Fülle von allegorischen Motiven und geben Spielraum für nahezu unbegrenzte Wandlungen und Varianten. Kupferstecher in Antwerpen und Haarlem wie Henrick Gotzius, Jacob Matham oder Crispin de Passe griffen diese Anregungen dankbar auf und schuf graphische Vorlage im Stile der Spätrenaissance.

Folge der sieben Todsünden: Der Hochmut (1) Kupferstich von Crispin de Passe d. Ä. nach Zeichnungen von Maarten de Vos, vor 1600
Folge der sieben Todsünden: Der Hochmut (1)

Kupferstich von Crispin de Passe d. Ä. nach Zeichnungen von Maarten de Vos, vor 1600
Folge der sieben Todsünden: Der Hochmut (1) Kupferstich von Crispin de Passe d. Ä. nach Zeichnungen von Maarten de Vos, vor 1600
Folge der sieben Todsünden: Die Völlerei (2) Kupferstich von Crispin de Passe d. Ä. nach Zeichnungen von Maarten de Vos, vor 1600
Folge der sieben Todsünden: Die Völlerei (2)

Kupferstich von Crispin de Passe d. Ä. nach Zeichnungen von Maarten de Vos, vor 1600
Folge der sieben Todsünden: Die Völlerei (2) Kupferstich von Crispin de Passe d. Ä. nach Zeichnungen von Maarten de Vos, vor 1600
Folge der sieben Todsünden: Die Verschwendungssucht (3) Kupferstich von Crispin de Passe d. Ä. nach Zeichnungen von Maarten de Vos, vor 1600
Folge der sieben Todsünden: Die Verschwendungssucht (3)

Kupferstich von Crispin de Passe d. Ä. nach Zeichnungen von Maarten de Vos, vor 1600
Folge der sieben Todsünden: Die Verschwendungssucht (3) Kupferstich von Crispin de Passe d. Ä. nach Zeichnungen von Maarten de Vos, vor 1600
Folge der sieben Todsünden: Der Zorn (4) Kupferstich von Crispin de Passe d. Ä. nach Zeichnungen von Maarten de Vos, vor 1600
Folge der sieben Todsünden: Der Zorn (4)

Kupferstich von Crispin de Passe d. Ä. nach Zeichnungen von Maarten de Vos, vor 1600
Folge der sieben Todsünden: Der Zorn (4) Kupferstich von Crispin de Passe d. Ä. nach Zeichnungen von Maarten de Vos, vor 1600
Folge der sieben Todsünden: Der Neid (5) Kupferstich von Crispin de Passe d. Ä. nach Zeichnungen von Maarten de Vos, vor 1600
Folge der sieben Todsünden: Der Neid (5)

Kupferstich von Crispin de Passe d. Ä. nach Zeichnungen von Maarten de Vos, vor 1600
Folge der sieben Todsünden: Der Neid (5) Kupferstich von Crispin de Passe d. Ä. nach Zeichnungen von Maarten de Vos, vor 1600
Folge der sieben Todsünden: Die Habgier (6) Kupferstich von Crispin de Passe d. Ä. nach Zeichnungen von Maarten de Vos, vor 1600
Folge der sieben Todsünden: Die Habgier (6)

Kupferstich von Crispin de Passe d. Ä. nach Zeichnungen von Maarten de Vos, vor 1600
Folge der sieben Todsünden: Die Habgier (6) Kupferstich von Crispin de Passe d. Ä. nach Zeichnungen von Maarten de Vos, vor 1600
Folge der sieben Todsünden: Die Faulheit (7) Kupferstich von Crispin de Passe d. Ä. nach Zeichnungen von Maarten de Vos, vor 1600
Folge der sieben Todsünden: Die Faulheit (7)

Kupferstich von Crispin de Passe d. Ä. nach Zeichnungen von Maarten de Vos, vor 1600
Folge der sieben Todsünden: Die Faulheit (7) Kupferstich von Crispin de Passe d. Ä. nach Zeichnungen von Maarten de Vos, vor 1600

Verbreitung der Kacheln (rot) und Model (blau) der Serie der Untugenden nach Hendrick Goltzius Karte: J. Jung, Spessart-GISInzwischen konnte als Vorlage für die Kachelfolge eine um 1600 gefertigte Kupferstichfolge von Crispin de Passe d. Ä. (ca. 1565-1637) nach Zeichnungen von Maarten de Vos (1532-1603) identifiziert werden. In FurnArch sind inzwischen 24 Model und Kacheln aus der Serie erfasst (Stand: Juli 2014), die nach den Vorlagen dieses flämischen Manieristen gearbeitet wurden. Hinzu kommen neun aus der Sekundärliteratur erschließbare Vergleichsstücke. Die Serie war im östlich anschließenden Schwaben und in Hohenlohe verbreitet. Nach Westen sind Streuungen bis ins Saarland (Burg Krikel und Burg Dagstuhl) zu beobachten. Die Nordgrenze der Verbreitung von Kachelreliefs mit Untugenden nach Maarten de Vos bildet, mit Ausnahme einer aus Südhessen stammenden Kachel im Universitätsmuseum Marburg, die Nordgrenze des ehemaligen Erzbistums Mainz.

Blattkachel mit der Allegorie des Zorns (Ira), graphitiert, Anfang 17. Jh., H. 26,0 cm, Br. 17,0 cm. Bretten, Stadtmuseum
Blattkachel mit der Allegorie des Zorns (Ira)
graphitiert, Anfang 17. Jh., H. 26,0 cm, Br. 17,0 cm

Bretten, Stadtmuseum
Blattkachel mit der Allegorie des Zorns (Ira), graphitiert, Anfang 17. Jh., H. 26,0 cm, Br. 17,0 cm. Bretten, Stadtmuseum
Fragment einer Blattkachel mit der Allegorie des Zorns (Ira), graphitiert, Anfang 17. Jh., H. 27,4 cm, Br. 17,8 cm , Schlüchtern, Bergwinkelmuseum
Fragment einer Blattkachel mit der Allegorie des Zorns (Ira)
graphitiert, Anfang 17. Jh., H. 27,4 cm, Br. 17,8 cm

Schlüchtern, Bergwinkelmuseum
Fragment einer Blattkachel mit der Allegorie des Zorns (Ira), graphitiert, Anfang 17. Jh., H. 27,4 cm, Br. 17,8 cm , Schlüchtern, Bergwinkelmuseum
Fragment des Models einer Blattkachel mit der Allegorie des Zorns (Ira), unglasiert, Anfang 17. Jh., H. 28,5 cm, Br. 18,7 cm, Würzburg, Mainfränkisches Museum
Fragment des Models einer Blattkachel mit der Allegorie des Zorns (Ira)
unglasiert, Anfang 17. Jh., H. 28,5 cm, Br. 18,7 cm

Würzburg, Mainfränkisches Museum
Fragment des Models einer Blattkachel mit der Allegorie des Zorns (Ira), unglasiert, Anfang 17. Jh., H. 28,5 cm, Br. 18,7 cm, Würzburg, Mainfränkisches Museum
Fragment des Models einer Blattkachel mit der Allegorie des Zorns (Ira) in einer Arkade im Stil der Vest-Werkstatt, unglasiert, Mitte 17. Jh., H. 29,0 cm, Br. 20,0 cm, Freiburg i. Br., Augustinermuseum
Fragment des Models einer Blattkachel mit der Allegorie des Zorns (Ira) in einer Arkade im Stil der Vest-Werkstatt
unglasiert, Mitte 17. Jh., H. 29,0 cm, Br. 20,0 cm

Freiburg i. Br., Augustinermuseum
Fragment des Models einer Blattkachel mit der Allegorie des Zorns (Ira) in einer Arkade im Stil der Vest-Werkstatt, unglasiert, Mitte 17. Jh., H. 29,0 cm, Br. 20,0 cm, Freiburg i. Br., Augustinermuseum
Blattkachel mit der Allegorie des Zorns (Ira) in Arkade im Stil der Vest-Werkstatt mit den Propheten Aron und Moses sowie sitzenden Evangelisten, graphitiert, Anfang 17. Jh., H. 40,8 cm, Br. 31,0 cm, Schwäbisch Hall, Hällisch-Fränkisches Museum
Blattkachel mit der Allegorie des Zorns (Ira) in Arkade im Stil der Vest-Werkstatt mit den Propheten Aron und Moses sowie sitzenden Evangelisten
graphitiert, Anfang 17. Jh., H. 40,8 cm, Br. 31,0 cm

Schwäbisch Hall, Hällisch-Fränkisches Museum
Blattkachel mit der Allegorie des Zorns (Ira) in Arkade im Stil der Vest-Werkstatt mit den Propheten Aron und Moses sowie sitzenden Evangelisten, graphitiert, Anfang 17. Jh., H. 40,8 cm, Br. 31,0 cm, Schwäbisch Hall, Hällisch-Fränkisches Museum
Blattkachel mit der Allegorie des Zorns (Ira) in hochovalem, mit musikinstrumentren besetztem Rahmen, unglasiert, Anfang 17. Jh., Schwäbisch Gemünd, Museum im Prediger
Blattkachel mit der Allegorie des Zorns (Ira) in hochovalem, mit musikinstrumentren besetztem Rahmen
unglasiert, Anfang 17. Jh.

Schwäbisch Gemünd, Museum im Prediger
Blattkachel mit der Allegorie des Zorns (Ira) in hochovalem, mit musikinstrumentren besetztem Rahmen, unglasiert, Anfang 17. Jh., Schwäbisch Gemünd, Museum im Prediger
Gipsabformung einer Blattkachel mit der Allegorie der Völlerei (Gula) in einer Arkade mit weinrankenbesetzten Zwickeln, unglasiert, Anfang 20. Jh., H. 28,0 cm, Br. 18,5 cm, Schwäbisch Hall, Hällisch-Fränkisches Museum
Gipsabformung einer Blattkachel mit der Allegorie der Völlerei (Gula) in einer Arkade mit weinrankenbesetzten Zwickeln
unglasiert, Anfang 20. Jh., H. 28,0 cm, Br. 18,5 cm

Schwäbisch Hall, Hällisch-Fränkisches Museum
Gipsabformung einer Blattkachel mit der Allegorie der Völlerei (Gula) in einer Arkade mit weinrankenbesetzten Zwickeln, unglasiert, Anfang 20. Jh., H. 28,0 cm, Br. 18,5 cm, Schwäbisch Hall, Hällisch-Fränkisches Museum
Fragment einer Blattkachel mit der Allegorie der Völlerei (Gula), grün glasiert, 17. Jh., H. 16,0 cm, Br. 9,0 cm, Esslingen, Stadtmuseum
Fragment einer Blattkachel mit der Allegorie der Völlerei (Gula)
grün glasiert, 17. Jh., H. 16,0 cm, Br. 9,0 cm

Esslingen, Stadtmuseum
Fragment einer Blattkachel mit der Allegorie der Völlerei (Gula), grün glasiert, 17. Jh., H. 16,0 cm, Br. 9,0 cm, Esslingen, Stadtmuseum
Fragment einer Blattkachel mit der Allegorie deder Völlerei (Gula) in einer Arkade in der Art der oberrheinischen Apostelserie, dunkelbraun glasiert, Mitte 17. Jh., H. 21,0 cm, Br. 19,0 cm, Emmendingen, Hochburg, Küferhof
Fragment einer Blattkachel mit der Allegorie der Völlerei (Gula) in einer Arkade in der Art der oberrheinischen Apostelserie
dunkelbraun glasiert, Mitte 17. Jh., H. 21,0 cm, Br. 19,0 cm

Emmendingen, Hochburg, Küferhof
Fragment einer Blattkachel mit der Allegorie deder Völlerei (Gula) in einer Arkade in der Art der oberrheinischen Apostelserie, dunkelbraun glasiert, Mitte 17. Jh., H. 21,0 cm, Br. 19,0 cm, Emmendingen, Hochburg, Küferhof
Fragment einer Blattkachel mit der Allegorie der Bequemlichkeit (Luxuria), graphitiert, nach 1603, H. 38,7 cm, Br. 21,6 cm, Schlüchtern, Bergwinkelmuseum
Fragment einer Blattkachel mit der Allegorie der Bequemlichkeit (Luxuria)
graphitiert, nach 1603, H. 38,7 cm, Br. 21,6 cm

Schlüchtern, Bergwinkelmuseum
Fragment einer Blattkachel mit der Allegorie der Bequemlichkeit (Luxuria), graphitiert, nach 1603, H. 38,7 cm, Br. 21,6 cm, Schlüchtern, Bergwinkelmuseum
Gipsabformung des Innenfelds einer Blattkachel mit der Allegorie des Neids (Invidia), unglasiert, Anfang 20. Jh., H. 19,5 cm, Br. 10,0 cm, Schwäbisch Hall, Hällisch-Fränkisches Museum
Gipsabformung des Innenfelds einer Blattkachel mit der Allegorie des Neids (Invidia)
unglasiert, Anfang 20. Jh., H. 19,5 cm, Br. 10,0 cm

Schwäbisch Hall, Hällisch-Fränkisches Museum
Gipsabformung des Innenfelds einer Blattkachel mit der Allegorie des Neids (Invidia), unglasiert, Anfang 20. Jh., H. 19,5 cm, Br. 10,0 cm, Schwäbisch Hall, Hällisch-Fränkisches Museum
Model des Innenfelds einer Blattkachel mit der Allegorie der Habgier (Avaritia), unglasiert, rückseitig signiert mit "WV", 17. Jh., München, Bayerisches Nationalmuseum
Model des Innenfelds einer Blattkachel mit der Allegorie der Habgier (Avaritia)
unglasiert, rückseitig signiert mit "WV", 17. Jh.

München, Bayerisches Nationalmuseum
Model des Innenfelds einer Blattkachel mit der Allegorie der Habgier (Avaritia), unglasiert, rückseitig signiert mit "WV", 17. Jh., München, Bayerisches Nationalmuseum
Model einer Blattkachel mit der Allegorie der Faulheit (Pigritia), unglasiert, 17. Jh., Stuttgart, Württembergisches Landesmuseum
Model einer Blattkachel mit der Allegorie der Faulheit (Pigritia)
unglasiert, 17. Jh.

Stuttgart, Württembergisches Landesmuseum
Model einer Blattkachel mit der Allegorie der Faulheit (Pigritia), unglasiert, 17. Jh., Stuttgart, Württembergisches Landesmuseum
Fragment einer Blattkachel mit der Allegorie der Faulheit (Pigritia), grün glasiert, Anfang 17. Jh., H. 18,2 cm, Br. 18,3 cm, Frankfurt am Main, Archäologisches Museum
Fragment einer Blattkachel mit der Allegorie der Faulheit (Pigritia)
grün glasiert, Anfang 17. Jh., H. 18,2 cm, Br. 18,3 cm

Frankfurt am Main, Archäologisches Museum
Fragment einer Blattkachel mit der Allegorie der Faulheit (Pigritia), grün glasiert, Anfang 17. Jh., H. 18,2 cm, Br. 18,3 cm, Frankfurt am Main, Archäologisches Museum

Weiterführende Literatur:

Ludwig Döry, Künstlerische Innovation im 17. Jahrhundert. Die Ofenkacheln der Burg Birkenfeld. In: Mitteilungen des Vereins für Heimatkunde im Kandkreis Birkenfeld und der Heimatfreunde Oberstein e. V. 78 (2004), S. 57–86.
Bernard Goetz, Bernard (1995): Montbéliard (Doubs). Les céramiques de poêle de la cour nord du château, 1629-1632. In: Corinne Goy und Sylviane Humbert (Hg.): Ex pots … Céramiques médiévales et modernes en Franche-Comté. Montbéliard 1995, S. 182–201.
Ana-Maria Gruia, Bears on late medieval stove tiles. In: Acta Musei Napocensis 48 (2011), S. 149–164.
Monika Joggerst, Ofenkacheln. In: Harald Siebenmorgen (Hg.): Leonhard Kern (1588-1662). Meisterwerke der Bildhauerei für die Kunstkammern Europas. [Hällisch-Fränkisches Museum Schwäbisch Hall, 22. Oktober 1988 bis 15. Januar 1989]. Sigmaringen 1988 (Kataloge des Hällisch-Fränkischen Museums Schwäbisch Hall, 2), S. 113–118, bes. 114-115, Kat.Nr. 26c.
Jean-Paul Minne, Jean-Paul (1977): La céramique de poêle de l’Alsace médiéval. Strasbourg 1977, bes. S. 318, Kat. Nr. 240.
Dieter Vollmann,Ofenkeramik des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit von der Burg Dagstuhl im Saarland. In: Archaeologia Mosellana 8 (2012), S. 155–224.


Harald Rosmanitz, Partenstein 2005; überarbeitet und erweitert 2011, 2014 u. 2015