Motive: Ein Greif aus Lörrach

Fragment einer Blattkachel mit einem Greifen, grün glasiert, H. 18,0 cm, Br. 18,0 cm, Oberrhein/Nordschweiz, um 1400, Lörrach, Museum am Burghof, ohne Inv. Nr.Die Oberfläche der grün glasierten Kachel von der Burg Rötteln bei Lörrach ist noch weitgehend intakt. Abplatzungen der Glasur können auf die Erdlagerung zurückgeführt werden. Die rechte obere Ecke ist mit eingefärbtem Gips ergänzt.

Das Bildfeld in einer dreifach getreppten Rahmenleiste wird zur Gänze von einem nach links schreitenden Greifen in Seitenansicht eingenommen. Der Künstler hat nur das Tier selbst modelliert. Ein korrespondierender Unter- oder Hintergrund fehlt. Die klauenbesetzten Füße des Fabelwesens sind in leichter Oberansicht wiedergegeben. Der Greif steht auf drei Beinen. Sein rechter Fuß weist horizontal nach vorne. Er deutet damit in Entsprechung zu einer vergleichbaren Schrittstellung bei Löwen eine majestätische Haltung an. Sind die Vorderbeine als krallenbesetzte, spitz zulaufende Kegel gebildet, so liegen der Modellierung der Hinterläufe mit ihren quastenbesetzten Fersen Naturbeobachtungen bei Löwen zugrunde. Die Anordnung des langen Schweifes, der sich in Bogenform zwischen den Beinen windet und parallel zum Flügel in einer großen Quaste endet, gleicht der Modellierung von Löwen ebenso wie die schmale Taille des Tieres. Die kalottenförmig geblähte Brust geht nahtlos in einen breiten Hals und in den nach vorne gedrehten Kopf über, von dem sich das punktförmige Auge und die beiden weit nach hinten weisenden Ohren erhalten haben. Der Schnabel ist ausgebrochen. Am Rücken setzt ein federbesetzter Flügel an, der schrägt nach oben weist.

Der Greif ist aus dem antiken und orientalischen Formenschatz übernommen worden.1 Der phantastische Vogel wird meist mit Adlerkopf, Löwenleib und Flügeln abgebildet. Der Greif geht auf antike Bestiarien zurück. Das unbändige Tier vereint in sich Züge des Löwen und des kaiserlichen Adlers. Daher wird es meist mit vier Löwenbeinen und Adlerfängen dargestellt. Der Greif ist fast immer siegreich über Löwe, Schlange, Drache und Mensch. Er hat durch die Deutung des Physiologus, in dem er zu den sieben Tieren der sogenannten byzantinischen Redaktion zählt, in der christlichen Kunst des Abendlandes allgemeine Verbreitung gefunden. Sein zweideutiges Wesen kann sowohl die Mächte des Guten wie auch des Bösen verkörpern. Der sagenhafte geflügelte Greif, der sowohl in den Lüften wie auf der Erde, gleichzeitig im Himmel und unter Menschen leben kann, vereinigt die beiden Naturen des Adlers und des Menschen. Er ähnelt damit in seinem Wesen den beiden Naturen Christi, der zugleich Mensch und Gott ist.2

Wie dem Einhorn wurde auch dem Greif nachgesagt, er vermöge einen Giftmord zu vereiteln, da seine Fänge in der Gegenwart einer giftigen Substanz die Farbe veränderten. Man hielt den Greif für das größte fliegende Tier und stellte sich ihn so gewaltig vor, daß seine im Flug ausgebreiteten Schwingen die Sonne verfinstern könnten. Nach Herodot stammen die Greife von den höchsten Bergen Indiens, wo sie nach Gold grüben, um ihre Nester zu bauen. Da der Greif mit der Sonne, dem Gold und der Heilkraft und außerdem mit den imperialen Eigenschaften des Adlers in Verbindung gebracht wurde, ist naheliegend, warum sich viele Regenten, unter Ihnen auch Kaiser Maximilian I., ein solch mächtiges Wesen als Wappentier erkoren haben.

Die Darstellung eines Greifen oder eines Greifenpaares erfüllt damit mehr als nur eine rein dekorative Aufgabe. Auf Bodenfliesen und Kacheln wird der Greif stets in Seitenansicht wiedergegeben. Er besteht aus einem großen Vogelkopf mit kräftigem Adlerschnabel, spitzen Ohren, mehr oder weniger sorgfältig gezeichneten Federn, einem Löwenleib mit übermäßig großen Krallen und einem Schweif. Seine Brust ist im Gegensatz zu den glatten raubtierartigen Hinterleib mit Federn bedeckt. Oft zeigt sich auf den Reliefs das Bestreben, das Tier flächendeckend in die quadratische Füllung einzupassen. Hinzu kommt die Betonung des dekorativ-ornamentalen Charakters der Tierdarstellung.3 Wie fast alle flächenfüllenden Motive der Spätgotik wandelte man den Greif in der Renaissance in dekoratives Beiwerk um, das bisweilen ein steigendes Karnies einer Gesimskachel ziert.4

Vergleicht man die Röttelner Darstellung mit einer voll ausgebildeten Greifendarstellung aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts, wie sie beispielsweise in Rötteln selbst, in Breisach, Offenburg, Neuburg oder Ottenhöfen bekannt sind,5 so tritt die Archaik in Bildaufbau und Modellierung deutlich zu Tage. Es zeigt sich, daß die Röttelner Kachel noch aus der Motivfindungsphase stammt: Das Relief ist recht flach. Die Plastizität beschränkt sich in erster Linie auf die Angabe von Umrissen. Für das Binnendekor griff man auf grobe, holzschnittartige Stilmittel zurück.6

Den Hafnern dienten Stiche, Wandteppiche, Steinkapitelle und weitere Erzeugnisse aus der breiten Palette des Kunsthandwerks als Vorbilder. Eine Frühform der Greifendarstellung findet sich auf Bodenfliesen des 14. Jahrhunderts.7 Von den Bodenfliesen übernahm man bei dem Röttelner Relief vor allem Grundzüge in der Anordnung und Proportionierung, so die schreitende Angriffsstellung, die alle Greifendarstellungen auf Ofenkacheln des 15. Jahrhunderts auszeichnet.8 Eine direkte Vorlage läßt sich nicht nachweisen.

Spätmittelalterliche Blattkacheln mit Greifendarstellung sind aus dem gesamten Südwestdeutschland, dem Elsaß und der Nordschweiz bekannt. Ein weiterer Verbreitungsschwerpunkt liegt in Böhmen und Ungarn.9 Im Wesentlichen stehen die Greifenkacheln in enger Verbindung mit dem spätgotischen Kunsthandwerk des zweiten Drittels des 15. Jahrhunderts. Ältere Greife finden sich in Kombination mit Drachen beispielsweise in den Maßwerkzwickeln der Kacheln vom Typ Tannenberg aus dem letzten Drittel des 14. Jahrhunderts. Die hier vorgestellten Beispiele aus Eschau, Heidelberg, Hirschhorn und Miltenberg zeigen eindrucksvoll, welche Wandlung das Bildmotiv am Ende des 14. Jahrhunderts vollzog.

Bei der Röttelner Greifenkachel handelt es sich um einen vergleichbar frühen Beleg für südwestdeutsche Blattkacheln. Das Relief kann aufgrund der stilistischen Analyse, vor allem aber wegen der Glasurfarbe und -zusammensetzung in die zweite Hälfte des 14. Jahrhunderts datiert werden.

Die Röttelner Greifenkachel war sicher kein Einzelstück. Sie zierte zusammen mit weiteren Kacheln dieser Art den Feuerkasten eines spätmittelalterlichen Ofens. Die weiteren auf der Burg gefundenen Kacheln mit Greifen und Drachen entstanden alle etwa ein halbes Jahrhundert später und können mit dem vorliegenden Stück in keinerlei baulichen Zusammenhang gebracht werden.

Fragment einer Blattkachel mit Greif
grün glasiert, um 1400, H. 18,0 cm, Br. 18,0 cm

Lörrach, Museum am Burggraben, urspr. Burg Rötteln

Fragment einer trapezförmigen Blattkachel mit Greif, grün glasiert, Oberrhein, 2. Hälfte 14. Jh., Breisach, Museum

Fragment einer trapezförmigen Blattkachel mit Greif
grün glasiert, zweite Hälfte 14. Jh.

Breisach, Museum

Fragment einer trapezförmigen Blattkachel mit Greif, grün glasiert, Oberrhein, 2. Hälfte 14. Jh., Breisach, Museum

Fragment einer Halbzylinderkachel mit geschlossenem Vorsatzblatt mit Greif
gelb glasiert, um 1400, H. 10,5 cm, Br. 12,5 cm

Miltenberg, Museum, urspr. Miltenberg, Altes Rathaus

Fragment einer Napfkachel mit geschlossenem Vorsatzblatt mit wildem Mann, mit einem Greifen kämpfend
gelb glasiert, vor 1400

Waldkirch, Elztalmuseum

Fragment einer Nischenkachel vom Typ Tannenberg mit Greifen
gelb glasiert, letztes Drittel 14. Jh., H. 14,0 cm, Br. 9,0 cm

Burgfreunde Wildenstein, urspr. Eschau, Burg Wildenstein

Fragment einer Blattkachel mit Greif, grün glasiert, Oberrhein, Ende 14. Jh., Karlsruhe, Badisches Landesmuseum, urspr. Burg Schmalenstein bei Weingarten/Baden

Fragment einer Halbzylinderkachel mit geschlossenem Vorsatzblatt mit Greif
grün glasiert, Ende 14. Jh.

Karlsruhe, Badisches Landesmuseum, urspr. Burg Schmalenstein bei Weingarten/Baden

Fragment einer Blattkachel mit Greif, grün glasiert, Oberrhein, Ende 14. Jh., Karlsruhe, Badisches Landesmuseum, urspr. Burg Schmalenstein bei Weingarten/Baden
Fragment einer Blattkachel mit Greifen, grün glsiert, Oberrhein, 2. Hälfte 15. Jh., Baden-Baden, Stadtmuseum, urspr. Burg Hohenbaden

Fragment einer Blattkachel mit Greifen
grün glasiert, zweite Hälfte 15. Jh.

Baden-Baden, Stadtmuseum, urspr. Burg Hohenbaden

Fragment einer Blattkachel mit Greifen, grün glsiert, Oberrhein, 2. Hälfte 15. Jh., Baden-Baden, Stadtmuseum, urspr. Burg Hohenbaden
Fragment einer Blattkachel mit Greif, grün glasiert, Oberrhein, 2. Hälfte 15. Jh., Breisach, Museum

Fragment einer Blattkachel mit Greif
grün glasiert, zweite Hälfte 15. Jh.

Breisach, Museum

Fragment einer Blattkachel mit Greif, grün glasiert, Oberrhein, 2. Hälfte 15. Jh., Breisach, Museum
Fragment einer Blattkachel mit Greif, grün glasiert, Oberrhein, 2. Hälfte 15. Jh., Ettlingen, Albgaumuseum

Fragment einer Blattkachel mit Greif
grün glasiert, zweite Hälfte 15. Jh.

Ettlingen, Museum, urspr. Ettlingen, Westvorplatz des Schlosses

Fragment einer Blattkachel mit Greif, grün glasiert, Oberrhein, 2. Hälfte 15. Jh., Ettlingen, Albgaumuseum
Fragment einer Blattkachel mit Greif, grün glasiert, Oberrhein, 2. Hälfte 15. Jh., Haguenau/Elsaß, Stadtmuseum

Fragment einer Blattkachel mit Greif
grün glasiert, zweite Hälfte 15. Jh.

Haguenau/Elsaß, Stadtmuseum

Fragment einer Blattkachel mit Greif, grün glasiert, Oberrhein, 2. Hälfte 15. Jh., Haguenau/Elsaß, Stadtmuseum

Fragment einer Blattkachel mit Greif
grün glasiert, zweite Hälfte 15. Jh.

Lörrach, Museum am Burggraben, urspr. Burg Rötteln

Fragment einer Blattkachel mit Greif
weiß behautet, vor 1450

Rastatt, Archäologisches Landesmuseum, Zentrales Funddepot, urspr. Neuburg a. Rhein, Rathausneubau

Fragment einer Blattkachel mit Greif, grün glasiert, Oberrhein, 2. Hälfte 15. Jh., Altdahn, Burgmuseum

Fragment einer Blattkachel mit Greif
grün glasiert, zweite Hälfte 15. Jh.

Altdahn, Burgmuseum

Fragment einer Blattkachel mit Greif, grün glasiert, Oberrhein, 2. Hälfte 15. Jh., Altdahn, Burgmuseum

Fragment einer Blattkachel mit Greif
grün glasiert, zweite Hälfte 15. Jh.

Offenburg, Museum im Ritterhaus, Inv.-Nr. 3822

Fragment einer Blattkachel mit Greif
grün glasiert, zweite Hälfte 15. Jh., H. 15,5 cm, Br. 15,5 cm

Ulm, Museum. Inv.-Nr. AV1920 4679

Fragment einer Blattkachel mit Greif
grün glasiert, zweite Hälfte 15. Jh, H. 10,5 cm, Br. 19,0 cm

Waldkirch, Eltztäler Heimatmuseum

Fragment einer Blattkachel mit Greif
grün glasiert, zweite Hälfte 15. Jh, H. 19,0 cm, Br. 18,0 cm

Waldkirch, Eltztäler Heimatmuseum

Fragment des Models einer Blattkachel mit Greif, unglasiert. Nordschweiz, 2. Hälfte 15. Jh., Bern, Historisches Museum

Fragment des Models einer Blattkachel mit Greif
unglasiert, zweite Hälfte 15. Jh.  

Bern, Historisches Museum

Fragment des Models einer Blattkachel mit Greif, unglasiert. Nordschweiz, 2. Hälfte 15. Jh., Bern, Historisches Museum

Fragment einer Nischenkachel mit durchbrochenem Vorsatzblatt und Kielbogen mit Greifen
grün glasiert, vor 1450

Hirschhorn, Museum

Fragment einer Nischenkachel mit Kilebogen mit Wappenschilden mit steigendem Greifen und steigendem Löwen
grün glasiert, Ende 15. Jh.

Heidelberg, Kurpfälzisches Museum, urspr. Heidelberg Kornmarkt


Weiterführende Literatur:

Marco Bernasconi, Till Scholz, Corinne Tschudin, Weisser Bär, grüner Greif, sieben Künste, in: Jahresbericht der Archäologischen Bodenforschung des Kantons Basel-Stadt (2012), S. 65–93.

Martin Hložek, Irena Loskotová, Příspěvek k mobilitě v kamnářském řemesle. [Ein Beitrag zur Mobilität im Hafnerhandwerk], in: Archaeologia historica 41 (2016), S. 449–460.

Alban Horry, Une production inédite de carreaux de poêles en Dauphiné. L’atelier d’Aoste (2007).

Alban Horry, Deux ateliers de potiers en Dauphiné au bas Moyen Âge. Les productios d´Aoste. [Zwei Töpfereien in der Dauphiné im Spätmittelalter. Die Werkstätten von Aoste (Isère)], in: Archéologie médiévale 43 (2013), S. 109-110

Marcin Majewski, Greifen in der Keramik. Die Herzöge von Pommern – ihre Abbilder und Heraldik, in: Harald Stadler, Lisa Obojes (Hg.), Keramik zwischen Werbung, Propaganda und praktischem Gebrauch (Nearchos Bd. 23), Innsbruck 2018, S. 491–502.

Dana Menoušková, Fantaskní, mytologické a alegorické motivy, in: Zdeněk Měřínský, Irena Loskotová, Dana Menoušková, Čeněk Pavlík, Michal Vitanovský (Hg.), Krása, která hřeje. Výběrový katalog gotických a renesančních kachlů Moravy a Slezska. [Schönheit, die wärmt. Gotische und renaissancezeitliche Kacheln aus Mähren und Schlesien], Uherské Hradiště 2008, S. 36–55.

Dana Menoušková, Motivy bájného gryfa na reliéfech moravských a slezských středověkých komorových kachlů. [Das Motiv des Fabeltiers Greif auf mährischen und schlesischen Blattnapfkacheln], in: Archaeologia historica 34 (2009), S. 225–243.

Jean-Paul Minne, La céramique de poêle de l’Alsace médiévale, Strasbourg 1977, S. 160-162, Kat.-Nr. 78-83.

Hans-Martin Pillin, Kleinode der Gotik und Renaissance am Oberrhein. Die neuentdeckten Ofenkacheln der Burg Bosenstein aus den 13.-16. Jahrhundert, Kehl 1990, S. 80-81, Kat.-Nr. 22.

Eva Roth Kaufmann, René Buschor, Daniel Gutscher, Spätmittelalterliche reliefierte Ofenkeramik in Bern. Herstellung und Motive, (Schriftenreihe der Erziehungsdirektion des Kantons Bern) Bern 1994, S. 166-170, Kat.-Nr. 152-160.

Rudolf Schnyder, Mittelalterliche Ofenkeramik. Bd. 2: Der Züricher Bestand in den Sammlungen des Schweizerischen Nationalmuseums, Zürich 2011, S. 271-224, Kat.-Nr. 221-223.

Sophie Stelzle-Hüglin, Wohnkultur auf Burg Rötteln. Ofenkeramik aus Gotik und Renaissance., in: Badische Heimat (2002), S. 640, Abb. 4.

Jacek Witkowski, Hercules and the Beasts. Gothic stove tiles from the feudal castel of the Czirn in mount Gromnik, in: Krzysztof Jaworski, Aleksandra Pankiewicz (Hg.), Mount Gromnik (Rummelsberg). From the history of settlement and management, Wrocław 2009, S. 179–199.

Jacek Witkowski, Herkules i potwory. O nowo odkrytym zabytku średniowiecznej ikonografii herosa. [Hercules and monsters. On recently discovered example], in: Quart 20 (2011), S. 3–25.

Kateriny Zisopulu-Bleja, Kafle, in: Piotr Pawlak (Hg.), Sredniowieczny system obronny miasta Poznania, odcinek północno-zachodni. Wyniki badan archeologicznych = The defensive system of medieval Poznan, the north-western section : the results of archaeological research (Bibliotheca fontes archaeologici posnanienses Bd. 15), Poznan 2013, S. 163–210.


© Harald Rosmanitz, Partenstein 2020

  1. Gereon Sievernich, Hendrik Budde (Hgg.), Europa und der Orient. 800-1900. Eine Ausstellung des 4. Festivals der Weltkulturen 1989, Berlin 1989, 588-589, Kat. Nr. 4/75-76.
  2. Anne Rapp-Buri, Monica Stucky-Schürer, Zahm und Wild. Basler und Straßburger Bildteppiche des 15. Jahrhunderts, Mainz 1990, 52.
  3. Zur Motiventwicklung: Konrad Strauss, Die Kachelkunst des 15. bis 17. Jahrhunderts in europäischen Ländern. III.Teil, München 1983, 9-11, Taf. 2-13.
  4. Konrad Strauss, Die Kachelkunst des 15. bis 17. Jahrhunderts in europäischen Ländern. III.Teil, München 1983, 9-11, Taf. 17.
  5. Peter Ziegler, Die Ofenkeramik der Burg Wädenswil. Mitteilungen der Antiquarischen Gesellschaft Zürich 43, Heft 3, Zürich 1968, Kat. Nr. 18., Kat. Nr. 18; Strauss 1983, Taf. 8. 5; Pillin 1990, 80-81, Kat. Nr. 22.
  6. Vgl. eine ähnlich modellierte Kachel mit steigendem Löwen aus Prag (Julie Richterová, Stredoveké kachle (Mittelalterliche Kacheln aus der Sammlung des Museums der Hauptstadt Prag), Prag 1982, Taf. 13.1).
  7. Strauss 1983, Taf. 11. 1-2.
  8. Strauss 1983, Taf. 2-8.
  9. Pál Voit u. Imre Holl, Alte Ungarische Ofenkacheln, Budapest 1963, 21, Abb. VIII; Richterová 1982, Taf. 19.1.